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Fußball:
Schalke zittert vor Stevens

Gelsenkirchen Der Jahrhunderttrainer kehrt zurück, und in die Wiedersehensfreude mischt sich bei Fußball-Bundesligist Schalke 04 die Angst vor dem Horrorszenario. Ausgerechnet Huub Stevens könnte „seine“ Königsblauen acht Monate nach seinem Rauswurf aus dem Millionenspiel Champions League kegeln und in die Krise stürzen.

„Auch wenn Huub durch und durch ein Schalker ist, er wird versuchen, uns sportlich zu schlagen“, sagte Sportvorstand Horst Heldt vor dem Playoff-Hinspiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) gegen Stevens’ neuen Club PAOK Saloniki. „Ich freue mich unheimlich auf das Wiedersehen. Schalke steht in meinem Herzen an erster Stelle“, sagte Stevens, der für die Zukunft eine Funktion bei den Königsblauen nicht ausschließen wollte. „Das kann sein. Es ist alles offen“, erklärte der 59-Jährige, für den die Chance auf die Königsklasse recht unverhofft kam. Nur weil Metalist Charkow von der Uefa kurzfristig aus dem Wettbewerb ausgeschlossen worden war, durfte Stevens mit Saloniki nachrücken. Auf Schalke war Stevens von 1996 bis 2002 und noch einmal vom 27. September 2011 bis zum 16. Dezember 2012 tätig. Dann übernahm der damalige U-17-Coach Jens Keller.

Fünf Bundesligisten scheiterten

Seit dem Start der Champions League 1992 haben fünf Mannschaften aus der Fußball-Bundesliga den Einzug in die Gruppenphase verpasst. Neben den Schalkern, die im Wettbewerb 2008/2009 mit 1:0 und 0:4 gegen Atlético Madrid scheiterten, ereilte den VfB Stuttgart (1992/gegen Leeds United), 1860 München (2000/ebenfalls gegen Leeds), Borussia Dortmund (2003/gegen den FC Brügge) und im Vorjahr Borussia Mönchengladbach (gegen Dynamo Kiew) das vorzeitige Aus.

Keller steht nach dem Bundesliga-Fehlstart mit nur einem Punkt, aber sieben Gegentoren schon nach knapp zwei Wochen in der neuen Saison unter immensem Druck. Gegen den griechischen Vizemeister geht es nicht nur um viel Geld, sondern auch um die sportliche Perspektive in den nächsten Jahren. Das Erreichen der Gruppenphase würde dem noch immer verschuldeten Club mindestens 20 Millionen Euro in die Kasse spülen.

Während die Königsblauen also noch bis zum Rückspiel am kommenden Dienstag in Saloniki zittern müssen, sind in Titelverteidiger Bayern München, Vorjahresfinalist Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen drei andere deutsche Mannschaften bereits für die Gruppenphase qualifiziert. Die Auslosung erfolgt am 29. August. Ab dem 17. und 18. September kämpfen die 32 Teams um das Ticket für Lissabon. In der portugiesischen Hauptstadt findet am 24. Mai 2014 das Endspiel statt.

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