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Sport:
Verletzung schmerzt Geldbeutel

Oldenburg Kreuzbandriss, Knorpelschaden, Knochenfraktur: Eine schwere Verletzung kann einen Profisportler zu einer langen Zwangspause verurteilen. Fußballer Holger Badstuber (25) von Bayern München zum Beispiel ist wegen eines Kreuzbandrisses bereits seit 15 Monaten zum Zuschauen verdammt. Ilkay Gündogan (23) bestritt aufgrund eines rätselhaften Rückenleidens im August 2013 sein letztes Pflichtspiel für Borussia Dortmund. Basketballer Adam Chubb (32) fehlt den EWE Baskets Oldenburg bereits die gesamte Saison. Der Center erlitt zunächst einen Bänderriss, brach sich später den Knöchel, und ist erst seit rund einer Woche wieder im Mannschaftstraining. Doch wer kommt für die hohen Gagen der Sportler auf, wenn sie ihrem Club so lange fehlen?

Fakt ist: Wie andere Arbeitgeber auch sind die Vereine zu einer sechswöchigen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verpflichtet. Mit Blick auf die Kicker erklärt Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VdV: „Zunächst einmal sind Fußballer ganz normale Angestellte.“ Dies gilt auch für Basketballer.

In der Regel springt ab der siebten Woche die Berufsgenossenschaft ein, wenn es sich um einen durch die jeweilige Sportart bedingten Arbeitsunfall handelt. Die Beiträge zahlen die Vereine. Im Basketball übernimmt die Berufsgenossenschaft laut Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller rund 25 Prozent des Nettogehalts. Darüber hinaus träfen die meisten Vereine mit dem Spieler individuelle Vereinbarungen. „Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich“, so Schüller. Fußballer beziehen abhängig vom Gehalt Ausfallzahlungen bis zu einer Obergrenze von 6400 Euro pro Monat.

„Doch für einen Spitzenverdiener mit einem Monatsgehalt von 50 000 Euro oder mehr kann das trotzdem ein finanzielles Loch reißen“, sagt Baranowsky. Fällt der Profi durch eine Krankheit oder einen außerhalb des Sports verursachten Unfall aus, zahlt die Krankenkasse so wie bei anderen Arbeitnehmern ein befristetes Tagegeld.

Um die Einbußen zu schmälern, schließen viele Fußballer eine private Zusatzversicherung ab. Hochbezahlte Bundesligaprofis müssen sich nach Einschätzung Baranowskys in der Regel aber keine Sorgen machen, durch Verletzung oder Krankheit in finanzielle Schieflage zu geraten. Anders sieht das aber in den unteren Profiligen aus. „Der Tag x kann plötzlich kommen, und dann stehen Zweit- oder Drittligaspieler oft vor großen Problemen“, sagt Baranowsky: „Daher raten wir jedem Profi zu drei Dingen: Seine Risiken ausreichend abzusichern, möglichst Rücklagen zu bilden und sich rechtzeitig einen beruflichen Plan B zurechtzulegen.“

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