19. Juni 2010


Kreativität, Geschicklichkeit und Teamarbeit sind gefragt

Als Team feierten die beiden Auszubildenden Sebastian Ibbeken und Carl Leffers im Mai dieses Jahres einen großen Erfolg. 22 Teams von Auszubildenden im Garten-und Landschaftsbau aus ganz Niedersachsen und Bremen nahmen am Landesentscheid zum Landschaftsgärtner-Cup 2010 teil.

Sebastian Ibbeken und Carl Leffers, derzeit Auszubildende in Ganderkesee bei „Garten-und Landschaftsbau Volker Kreye“, mussten an zwei Tagen auf der Landesgartenschau in Bad Essen zeigen, was sie bisher gelernt haben. Am ersten Tag bekamen die beiden Ganderkeseer (wie auch alle anderen Teams) die Aufgabe, eine Fläche von 3,5 mal 3,5 Meter in einen Garten zu verwandeln. Alle Teilnehmer mussten die gleichen Materialien verwenden. Die Fläche musste bepflanzt werden, der Rasen musste angelegt werden, Pflaster und Bordsteine mussten gesetzt werden und das alles in sechseinhalb Stunden. Fast der ganz „normale“ Alltag eines Garten-und Landschaftsbauers, denn in diesem Beruf sind Kreativität, Ideen, Geschicklichkeit und natürlich Teamfähigkeit gefordert.

Damit aber noch nicht genug: Am zweiten Tag folgte ein schriftlicher Test, Geschicklichkeitsfahren mit einem Minibagger und die Teilnehmer bekamen die Aufgabe, einen 90-Sekunden-Film zum Beruf „Landschaftsgärtner“ zu drehen. Sebastian Ibbeken und Carl Leffers haben ihrem Film den Titel „Den Garten in ein Paradies verwandeln“ gegeben. An beiden Tagen konnten die beiden die Fachjury überzeugen und holten so souverän den Landessieg nach Ganderkesee.

Vom 15. bis 18. September 2010 steht nun die nächste Herausforderung für das Team von Volker Kreye an, denn als Landessieger sind sie für den Bundesentscheid des Landschaftsgärtner-Cup in Nürnberg auf der GaLaBau-Messe qualifiziert. In speziellen Lehrgängen der Landwirtschaftskammer Hannover werden sie noch auf diesen großen Event vorbereitet. „Ich bin von den beiden sehr überzeugt, sie werden auch in Nürnberg gut abschneiden und mit etwas Glück auch unter die ersten Fünf kommen“, so ihr Chef Volker Kreye. Als Team haben Sebastian Ibbeken und Carl Leffers beim Landesentscheid geglänzt und Vorbildliches geleistet, obwohl sie vorher wenig miteinander gearbeitet hatten. „Wir haben 7 Kolonnen und in jeder Kolonne sind Gesellen wie auch Auszubildende und dadurch waren sie immer bei unterschiedlichen Aufträgen im Einsatz“, so Volker Kreye. Auch privat kommen beide aus unterschiedlichen Gegenden.

Der 20-jährige Sebastian Ibbeken kommt aus Berne und ist schon mit der Landwirtschaft groß geworden. Der Beruf Landwirt war keine Option, aber etwas in der Natur sollte es schon sein. Eher zufällig erfuhr er, dass es in Ganderkesee ein erfolgreiches Unternehmen im Bereich Garten-und Landschaftsbau gibt. So machte er zunächst ein Praktikum und als Sebastian Ibbeken dabei Spaß an dieser Arbeit fand, konnte er am 1. August 2008 seine dreijährige Ausbildung antreten.

„In diesem Beruf ist nicht nur Hecke scheren angesagt, sondern vor allem Gestaltungsarbeit“, verrät der Auszubildende. „Wenn ein Projekt abgeschlossen ist, ist es immer wieder schön zu sehen, wie ein Gartentraum verwirklicht wurde“, so Sebastian Ibbeken. Auf jeden Fall möchte Sebastian in diesem Beruf bleiben und als Ziel hat er sich dabei die Meisterprüfung gesetzt.

Sein Teamkollege Carl Leffers kommt aus Neerstedt in der Gemeinde Dötlingen und hat in diesem Jahr noch seine Gesellenprüfung. Auch er ist von der täglichen Arbeit begeistert, auch wenn es bei schlechtem Wetter nicht immer einfach ist. Wie sein Kollege ist auch Carl am Ende eines Projektes ganz angetan: „Dann sieht man, wofür man seine Energie eingesetzt hat“. Eine seiner Lieblingsarbeiten ist das Anlegen von Schwimmteichen. Auch Carl Leffers möchte nach bestandener Gesellenprüfung gerne bei Volker Kreye bleiben und später eventuell ebenfalls die Meisterschule besuchen.

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Ihr Chef und Firmeninhaber Volker Kreye bescheinigt den beiden allerbeste Voraussetzungen, um in diesem Beruf bestehen und erfolgreich sein zu können: „Sie sind äußerst zuverlässig; ich kann mich voll auf Carl und Sebastian verlassen. Die beiden führen schon Arbeiten aus, die bei uns sonst die Gesellen machen. Dazu haben sie Anstand, wissen sich zu benehmen und repräsentieren unseren Betrieb vorbildlich“. Das ist bei unseren Kunden auch wichtig und Voraussetzung nicht nur für unser Handwerk!“






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