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NWZonline.de

Einblatt blüht auch im Winter

21.01.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-01-21T05:33:31Z 280 158

Zimmerpflanze:
Einblatt blüht auch im Winter

Zu den unproblematischen und beliebten Zimmerpflanzen gehört das aus dem tropischen Amerika stammende Einblatt (Spathiphyllum), auch Blattfahne genannt. Die Gründe dafür liegen in der Eignung für warme, geheizte Räume und einen Platz selbst an einem schattigen Stand.

Glänzend grüne Blätter

Besonders empfehlenswert ist S. floribundum, das vom Winter bis zum Sommer reichhaltig blüht. Diese Sorte stammt aus Kolumbien und zeichnet sich durch einen eher gedrungenen Wuchs von gut 30 Zentimetern Höhe aus.

Andere Sorten, die eher zum Blütenschnitt gehalten werden, sind großwüchsiger. Mit den weißen Kolben, an denen später Beeren entstehen, und den weißlichen bis rosa angehauchten Hüllblättern zeigt sich das Einblatt als ein Vertreter der Aronstabgewächse und ist eng mit der Monstera verwandt. Im Gegensatz zu dieser Pflanze hat es aber längliche, spitz zulaufende Blätter, die der Pflanze auch in der blütenlosen Zeit einen hohen Schmuckwert geben, zumal ältere Exemplare dichtbeblätterte, langstielige Blattschöpfe entwickeln.

Beim Kauf vom Einblatt ist darauf zu achten, dass die Pflanzen glänzend grüne Blätter haben und sich bereits Knospen oder Blüten zeigen.

Solange die Pflanze nachts nicht Temperaturen unter 16 Grad ausgesetzt ist, sonnig bis schattig steht und regelmäßig mit zimmerwarmem Wasser versorgt wird, dem vom Frühling bis Herbst alle drei Wochen etwas Dünger beizufügen ist, kann nicht viel schiefgehen. Die Ruhezeit neigt sich derzeit langsam dem Ende zu, und es entwickeln sich zahlreiche Blüten, die ihre Pracht lange zeigen.

Hält man sich an die Pflegebedingungen, wird es kaum Probleme mit der Pflanze geben. Fangen die Blätter an, schlaff zu werden und zu welken, deutet dies auf Ballentrockenheit hin, so dass mehr gegossen werden muss. Bleibt die Blütenbildung aus, liegt der Grund häufig in einer zu starken Stickstoffdüngung, und braune Blattspitzen weisen auf eine zu starke Düngung hin.

Untersetzer aus Kork

Probleme gibt es in der Regel auch immer, wenn die Pflanzen auf kalten Fensterbrettern aus Stein stehen. Durch den direkten Kontakt kühlen die Ballen stärker aus, als ihnen guttut, und es kommt zu Wurzelfäule und anschließenden Blattverfärbungen, da die Wurzeln die Blätter nicht mehr versorgen können. Bei einem Stand auf kaltem Steinmaterial bietet sich ein Untersetzer aus Kork oder Holz an, der für die nötige Isolierung sorgt.

Ältere Pflanzen werden zum Austriebsbeginn in wenig größere Töpfe umgepflanzt und eventuell durch Teilung vermehrt. Wenn es möglich ist, Samen vom Einblatt zu besorgen, kann man diese Pflanze auch gut aussäen. Sie keimt schnell bei warmen Temperaturen.