• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de

Frühe Anzucht im Haus lohnt sich

NWZonline {{SHARING.setTitle("Frühe Anzucht im Haus lohnt sich")}}

Aussaat:
Frühe Anzucht im Haus lohnt sich

Im Haus können jetzt schon Kräuter, Blumen und Gemüse vorgezogen werden, die später im Freien einen Platz bekommen. Um die Übersicht zu behalten, wird zuerst ein Pflanzplan erstellt, wann welches Gemüse und welche Blumen oder Kräuter auszusäen sind.

Bereits im Februar sät man Auberginen, Melonen und Paprika aus; bis Mitte März ist Zeit für Tomaten und Blumen, wie beispielsweise Aster, Levkoje, Löwenmaul, Tagetes, Wucherblume und Zinnie. Ab Mitte bis Ende März kommen dann Frühkohlrabi, frühe Kohlsorten, Salat, Sellerie, Porree und Kräuter zur Aussaat, wie Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Bohnenkraut und Basilikum. Anfang bis Mitte April legt man Kerne von Kürbis und Zucchini in kleine Töpfe. Erhalten die Pflanzen später einen Standort unter Glas oder Folie, verfrüht sich der Aussaattermin um gut zwei bis drei Wochen.

Die Sämereien werden entweder dünn in Schalen ausgebracht oder zu zweit in Töpfchen gesteckt; die stärkere Pflanze wird belassen.

Als Faustregel wollen Samen mit doppelt so viel Erde bedeckt werden, wie sie im Durchmesser groß sind; eine Ausnahme bilden Lichtkeimer, wie Kamille, Salat und Möhre; sie werden nur leicht angeklopft. Dunkelkeimer wie den Kürbis deckt man gut mit Erde ab.

Nach dem Aussäen wird der Boden leicht angegossen, und die Schalen und Töpfe erhalten einen warmen Standort; Licht ist zum Keimen nicht so wichtig. Zeigen sich die Keimlinge, stellt man die Töpfe und Schalen sofort an einen hellen und sonnigen Platz bei Temperaturen zwischen 15 bis 20 Grad Celsius. Tomaten und Paprika pikiert man, sobald sich das dritte Blattpaar zeigt.

Ist das Vorziehen von Pflanzen im Hause auch mit etwas Mühe verbunden, so wird man doch mit zahlreichen Jungpflanzen belohnt, die es in der Sortenvielfalt, die das Saatgut bietet, nicht zu kaufen gibt.