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Großreinemachen in Nistkästen

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Naturschutz:
Großreinemachen in Nistkästen

Eine Reinigung der Nistkästen ist empfehlenswert, da im Nistmaterial zahlreiche Parasiten (Federlinge, Flöhe und Brutfliegen) überwintern, die den Vögeln zu schaffen machen. Mit Handschuhen geschützt und mit Hilfe eines Schabers entfernt man das Nistmaterial und vergräbt es. Auf diese Weise hält man die Parasiten in Grenzen und schützt die Vögel vor dieser Belastung. Eine Behandlung der Nistkästen mit Insektiziden ist nicht notwendig. Auch die Vögel könnten dadurch Schäden erleiden.

Bei der Säuberung überprüft man die Holzkästen auch auf ihre Dichtheit. Gerade in der niederschlagsreichen Winterzeit ist eine Leckstelle am leichtesten festzustellen. Der beste Schutz dagegen ist ein Stück Teerpappe auf dem Dach. Im Boden des Nistkastens sollten sich allerdings ein paar kleine Löcher befinden, damit Wasser immer ablaufen kann.

Beim Anbringen der Kästen ist darauf zu achten, dass sie leicht nach vorne geneigt mit dem Flugloch der Wetterseite entgegengesetzt aufgehängt werden. Ein Wassereintritt ist dann kaum zu befürchten. Nistkästen, in denen keine Brut erfolgte, sind daraufhin zu überprüfen, ob sie den richtigen Standort haben.

Nistkästen werden meist gut angenommen, wenn sie an ungestörter Stelle in einer Höhe von drei bis vier Metern an einem Baum, an einer Haus- oder Schuppenwand aufgehängt werden. Ein vollsonniger Standort ist nicht geeignet. An einem Baum sorgen überhängende Äste für Schatten. Besteht die Gefahr, dass Katzen die Nester plündern, sind sie besonders mit Draht zu sichern.