Elternrat will Verunsicherung nehmen
GESAMTSCHULE Informationsveranstaltung klärt Auswirkungen der Standortwahl
Hude - Der vom Kreistag gefasste Beschluss zur Einrichtung von Gesamtschulen hat nach Einschätzung der Elternratsvorsitzenden der Huder Peter-Ustinov-Schule, Anja Kipry, bei vielen Eltern für Verunsicherung gesorgt. So sollen im Landkreis Oldenburg Nord die Gemeinden Wardenburg, Hatten, Hude und Ganderkesee zwar einen Einzugsbereich bilden, bei der nach Ostern geplanten Elternbefragung sollen die Eltern dieser Gemeinden indes neben Hude und Wardenburg auch Ahlhorn als Gesamtschulstandort auswählen dürfen.
Was die einzelnen Standortmöglichkeiten für Auswirkungen haben und „was das für die Kinder unserer Gemeinde bedeutet“, will der Gemeindeelternrat direkt nach Ostern in einer Informationsveranstaltung beleuchten – der genaue Termin steht noch nicht fest. Eingeladen werden sollen dazu aber in dieser Woche alle Eltern, deren Kinder die 1. bis 4. Klassen der Grundschulen in der Gemeinde Hude besuchen. In der Veranstaltung sollen auch Musterfragebögen vorgestellt werden.
Der Huder Gemeindeelternrat will möglichst viele Eltern mobilisieren, an der Befragung teilzunehmen. Dabei habe der Gemeindeelternrat in seiner jüngsten Sitzung auch noch einmal betont, dass man die Einrichtung einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Hude favorisiert, berichtete Anja Kipry. Es gelte, den Erziehungsberechtigten die Bedeutung ihrer Teilnahme klar zu machen: „Jede Stimme zählt und kann darüber entscheiden, wie sich die Schullandschaft in Zukunft entwickelt.“
Die vom Landkreis Oldenburg für die Elternbefragung vorgesehenen Fragebögen werden nach den Osterferien an den Grundschulen den Schülern der Klassen 1 bis 4 ausgegeben. Mit ausgehändigt wird ein Freiumschlag, mit dem die Eltern den Fragebogen möglichst bis zum 30. April 2009 an den Landkreis Oldenburg zurücksenden sollen.
Muster der Fragebögen sind unter www.oldenburg-kreis.de zu finden.
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