Startschuss ins neue Gildejahr
TRADITION Tambourskorps überbringt in gereimter Form die Neujahrsgrüße
Neujahrsgrüße überbracht: NWZ-Redaktionsleiter Stefan Idel (von links) freute sich über den Besuch von Fritz Herzog, Wolfgang Niester, Klaus Poppe, Ulf Nehls, Mathias Lenz und Manfred Wulf am 1. Januar bei der NWZ Wildeshausen. BILD: SUTTKA 
Wildeshausen - Über den Besuch des Tambourskorps der Wildeshauser Schützengilde hat sich am Freitagnachmittag die Nordwest-Zeitung in Wildeshausen freuen können. In der NWZ-Geschäftsstelle an der Westerstraße 25 empfing NWZ-Redaktionsleiter Stefan Idel die Gäste von der Gilde. Sie überbrachten die Neujahrsgrüße der alt-ehrwürdigen Vereinigung von 1403. „Für einen Großteil der Wildeshauser ist der Neujahrsgruß der Startschuss in ein neues Gildejahr“, so Leutnant Manfred Wulf, verantwortlich für die Pressearbeit.
Der Besuch bei der NWZ sei auch ein Dankeschön für die gute Zusammenarbeit, wie Wulf betonte. Er erinnerte an die Unterstützung beim Kinderschützenfest sowie bei mehreren anderen Veranstaltungen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im Jahr 2010“, so Wulf.
In der Mittagszeit war das Tambourkorps der Schützengilde zu seiner großen Rundtour gestartet. Bis in den Abend war es unterwegs, um König und Schaffer, Offizieren, Freunden und Gönnern der Schützengilde einen Neujahrsgruß zu überbringen. „Das ist das einzige Mal im Gildejahr, wo man die Tamboure der Wildeshauser Schützengilde ohne Trommel sieht!“, betonte Wulf. Aufgrund der Vielzahl der Wildeshauser, die einen Neujahrsgruß bekommen, teilt sich das Tambourkorps in zwei Gruppen, denn bis in die Landgemeinde hinein werden die Grüße übermittelt.
Das Überbringen der Neujahrsgrüße geschieht persönlich. Die Mitglieder des Tambourskorps gingen am Freitag von Haus zu Haus und überbrachten traditionell mehr als 30 Mal folgenden gereimten Gruß:
„Viel Glück zum neuen Jahre, ständige Gesundheit, Friede und Einigkeit, nicht allein für dieses Jahr, sondern auch in vielen folgenden Jahren.
Jesus sei mit Sie in Freuden, Jesus sei mit Sie in Leiden, Jesus sei mit Sie im Grabe, Jesu, der Ihr Herz erlabe. Jesu führe Sie gen Himmel, aus dem schnöden Weltgetümmel.
Nun, so wünsch ich noch einmal ein langes Leben, alles Glück und Wohlergehen, soviel Stern am Himmel stehen. Soviel Freud und Herrlichkeit, wünschen wir zu jeder Zeit.“
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