„Stimmung beim Kinderkönigsball im Zelt war super“

Gildefest Kindertambour Jan-Henrik Wulf schildert seine Eindrücke vom vergangenen Sonnabend


Seit drei Jahren bin ich Tambour der Wildeshauser Schützengilde. Zu den wichtigsten Aufgaben am Kinderschützenfesttag gehört das „Wecken durch die Stadt“. Dazu trifft man sich bereits früh morgens an der alten Vogel­stange. Wir marschieren durch die Stadt und halten an verschiedenen Stellen an, um ein Ständchen zu trommeln. Dies wird zum Beispiel bei einem Bäcker mit Brötchen oder Kuchen belohnt. Anschließend folgt das Frühstück beim Kinderkönig des Vorjahres, in diesem Jahr war das bei Jannis Flege.

Nachdem wir uns gestärkt haben, marschieren wir wieder in die Stadt zu Spilles am Westertor, wo wir dann die „alten“ Tamboure treffen. Dort wird zusammen gegrillt. Diese Stunden sind immer sehr lustig und es macht Spaß, die vielen Geschichten über die Gilde von den „alten Hasen“ zu hören. Anschließend marschieren wir dann zusammen mit den erwachsenen Gildetambouren durch die Stadt zum gemeinsamen „Locken“. Das heißt: Die Einwohner Wildeshausens sollen auf das bevorstehende Kinderschützenfest aufmerksam gemacht werden.

Unsere nächste Aufgabe ist es, zusammen mit den Musikzügen die Kinderschützenfestfahne sowie die Ehrendamen abzuholen. Diese werden nun zum Rathaus gebracht, um dann anschließend mit ihnen und allen Schützen zum Krandelplatz aus zu marschieren.



Auf dem Krandelplatz findet dann das traditionelle Kinderschützenfest statt, wo wir natürlich sehr gespannt zuschauen. Wenn der Königsschuss gefallen ist, versammeln wir uns auf dem Krandelplatz, um die neue Majestät in die Stadt zu geleiten. Dort findet im Festzelt auf dem Marktplatz der Kinderkönigsball statt, wo wir tüchtig mitfeiern und sehr viel Spaß mit unseren Freunden haben.

Um 22 Uhr gehen wir dann mit dem König zu der Gildeuhr in der Westerstraße, wo die Uhr wieder neu eingestellt wird. Sie zeigt an, wie viele Tage es noch bis zum nächsten Gildefest sind. Anschließend marschieren wir mit zum Stellmacherplatz, wo das Gildefest dann offiziell zu Ende geht.

Ich fand das Gildefest 2010 sehr gut, denn es gab an allen Festtagen eine große Beteiligung. Zum Beispiel waren am Pfingstdienstag sehr viele Schwarzröcke dabei, als wir die Kompanieschilder tragen durften. Außerdem waren die Spiele auf dem Krandelplatz toll und die Stimmung im Zelt beim Kinderkönigsball war super. Gerne wäre ich mit meinen Freunden noch länger als 22 Uhr geblieben!

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Ich freue mich schon jetzt auf das Gildefest 2011. Jan-Henrik Wulf




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31.05.2010
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