„Wir wollen größte Sicherheit“
GROSSFEUER BBZ lässt die Luft messen – Dienstag Unterricht – Kita geschlossen
Kira Buchmann, stellvertretende Leiterin des Berufsbildungszentrums mit dem Luft-Messgerät in der Kita der Schule. 80 Minuten wird in einem Raum gemessen. BILD: FRANK JUNGBLUTH 
VON FRANK JUNGBLUTH
BRAKE - Am Tag drei nach dem verheerenden Großfeuer, bei dem die Sporthalle des BBZ niederbrannte, ist das Schulzentrum wie ausgestorben. Nur Schulleiter Artur Post, seine Stellvertreterin Kira Buchmann und einige Beschäftigte in der Verwaltung sind im Gebäude. Die mehr als 1200 und Schüler haben schulfrei. Erst am Dienstag wird wieder unterrichtet im BBZ.
Mit Bauexperten der Kreisverwaltung haben Kira Buchmann und Artur Post am Montag alle Klassenräume des BBZ untersucht. „Das ist sozusagen eine Nasenprobe“, erklärt Artur Post. Der Geruchstest soll klären, wo es noch nach Feuer riecht.
Ergebnis: „Es besteht keine akute Gefahr. Vorsichtshalber wird jetzt in drei Klassenräumen mit einem Spezial-Messgerät ermittelt, ob hier nach dem Feuer vom Freitag noch Schadstoffe in der Luft sind. 80 Minuten lang misst die Sonde am mobilen Technik-Koffer, ob Phenole oder Naphthalin in der Luft schwirren. Naphthalin zum Beispiel ist gesundheitsschädlich. Es kommt in Teer vor, wie es für die Abdichtung des Flachdaches der abgebrannten Halle verwendet worden ist. „Wir wollen größte Sicherheit für unsere Schüler. Deshalb wird alles getan, was dafür wichtig ist“, betont Artur Post.
Die Kita im BBZ bleibt voraussichtlich bis nächsten Mittwoch geschlossen, wie Leiterin Gabi Pfromm erklärt. Eltern eines Kindergartenkindes haben am Montag spontan eine Notgruppe bei sich zu Hause eröffnet.
Der Sportunterricht wird voraussichtlich für 45 Klassen in nächster Zeit ausfallen, wie BBZ-Leiter Artur Post sagt. Man wolle am Dienstag mit Schulleitern klären, wohin Schüler ausweichen können.
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