900 Tonnen Stahl für eine sichere Pieranlage
BAUPROJEKT WSA erneuert Spundwände
Brake - Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen (WSA) investiert 5,3 Millionen Euro in seinen Bauhof in Brake. Geplant ist die Instandsetzung der Kaianlage und der Ersatz der Pier. Während einer Bürgerversammlung stellten Sachbereichsleiter Rüdiger Oltmanns vom WSA und Baurat Dr. Torsten Stengel die Pläne vor. Grußworte kamen von Brakes Bürgermeister Roland Schiefke.
An der 120 Meter langen Kaje werden unter anderem 900 Tonnen Spundwandstahl neu gezogen. „Die Spundwände sind in den 50er Jahren eingebaut worden“, sagt Oltmanns. „Nicht nur der Zahn der Zeit hat daran genagt, auch Mikrobakterien“. Wie schädlich die mikrobakterielle Korrosion ist, sahen die Anwohner an einem zerfressenen Spundwandstück.
Als erstes sollen Reibepfähle eingesetzt werden. In der zweiten Phase werde die Spundwand von Süd nach Nord mit Abstand zur alten Wand gezogen. Der Zwischenraum werde mit Sand gefüllt. Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Dann werden die 80 Meter lange Pier vor der Kaje und die Pontons erneuert: Die schwimmenden Anlegestege werden laut Oltmanns aus Beton hergestellt. Bis Dezember 2010 sollen die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sein.
„Wann immer Geld nach Brake fließt, erfreut das die Stadt“, lobte auch Roland Schiefke. „Jedes Geld, das investiert wird, dient der Standorterhaltung“. Er wünschte viel Erfolg für die “zukunftsweisende Investition“.
Besonders freute Schiefke, dass neben F+Z aus Hamburg auch die Firmen Tiesler und Tagu aus der Wesermarsch beteiligt sind. Dennoch müssten sich die Anwohner auf Parkbehinderungen einstellen, da viele Materialien über den Straßenweg geliefert würden.
„Wir sichern Arbeitsplätze in der Region“, sagte Torsten Stengel. Die Anlagen müssten funktionstüchtig bleiben. „Wir benötigen eine sichere Pieranlage“, betonte Stengel.
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