HSG ist Außenseiter in Schwerin
2. BUNDESLIGA Motivation aus Hinspielsieg – Mecklenburger zu Hause stark
Auf Angriff: Ralf Koring und das Team der HSG Varel treten an diesem Freitag in Schwerin an. BILD: INGO BÖGER 
VON JESSICA CHMURA
Schwerin/Varel - Vier Spiele, vier Siege – so lautet die Bilanz der letzten Partien des nächsten Gegners der Zweitliga-Handballer der HSG Varel. Als klarer Außenseiter tritt die Mannschaft von Trainer Peter Kalafut an diesem Freitag um 19 Uhr beim Tabellendritten Post Schwerin an.
Jeweils über 30 Tore erzielten die starken Schweriner in den vergangenen Spielen. Mit 17:1 Heimpunkten sind die Mecklenburger um Trainer Dirk Beuchler klarer Favorit des Spiels in der Sport- und Kongresshalle Schwerin.
Schwierige Aufgaben
Zudem steht mit Igor Levshin im Tor der Schweriner eine bekannte Größe, die nur schwer zu überwinden sein dürfte. Für den Vareler Angriff eine schwierige Aufgabe. Doch auch in der Abwehr und Deckung gilt es für die HSG-Mannschaft, vollen Einsatz zu zeigen. Mit dem Rückraumspieler Ingo Heinze steht in den Reihen der Schweriner der Top-Torschütze der Liga. Im Schnitt acht Tore pro Spiel sprechen für die Stärke von Heinze.
Der Linkshänder Danny Anclais könnte den Varelern nicht weniger gefährlich werden. 123 Treffer lautet die starke Bilanz des Rechtsaußen. Johannes Prothmann und Stefan Pries, beide in der Rückraummitte aktiv, leiten das Schweriner Spiel und bilden einen eingespielten Verbund mit dem Schweriner Kreisläufer Erik Axelsson.
Dennoch reisen die Vareler nicht ohne Chance zu ihren Kontrahenten. Gelingt es der Mannschaft, das Schweriner Angriffsspiel zu stoppen, ist ein Punktsieg im Duell zwischen dem Tabellenzehnten gegen die Mecklenburger allemal möglich.
Gelungenes Hinspiel
Gute Erinnerungen dürften die Friesländer an das Hinspiel haben. Die HSG Varel hat ihr Heimspiel gegen den SV Post Schwerin nach spannenden 60 Minuten mit 30:28 für sich entscheiden können. In einer intensiven Begegnung legten die Gastgeber in der Schlussphase einen Punktespurt hin und spielten beherzt auf, nachdem zuvor überwiegend die spielstarken Gäste den Ton angegeben hatten.
Das Hinspiel im Oktober konnte die HSG nach einer packenden Schlussphase mit einem denkbar knappen Ergebnis noch drehen. Für die zu diesem Zeitpunkt ersatzgeschwächten Schweriner bedeutete dies die erste Saisonniederlage.
Heimsieg als Motivation
Daran wollen die Vareler in der Sport- und Kongresshalle in Schwerin auch ohne den verletzten Jan Molsen anknüpfen. Da passt es gut, dass die Formkurve der Mannschaft deutlich ansteigt. Der Heimsieg gegen die Ahlener SG ist der HSG ein großer Motivationsschub.
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