Vareler richten Blick nach oben
HANDBALL HSG erwartet am Sonnabend torhungrigen VfL Bad Schwartau
Kraftvoll: Niels Bötel (links) will am Sonnabend mit der HSG Varel den Heimvorteil nutzen und sich mit einem Sieg über Bad Schwartau ins Tabellenmittelfeld vorschieben. BILD: BÖGER 
VON BJÖRN LANGE
Varel - In der zweiten Handball-Bundesliga will die HSG Varel mit einem Heimsieg über den VfL Bad Schwartau den Blick wieder nach oben richten und in die vordere Tabellenhälfte vorstoßen. Doch der Tabellensiebte aus Schleswig-Holstein ist ein harter Brocken, den es am Sonnabend, 13. März, in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden um 19.30 Uhr zu knacken gilt.
Wie hart dieser Brocken ist, haben die Mannen um Trainer Peter Kalafut bei der 33:36-Niederlage im Hinspiel bereits erleben müssen. In der umkämpften Partie hatten sich die Friesländer erst in der Schlussphase geschlagen geben müssen. Lange hatte die Kalafut-Truppe geführt, doch am Ende des temporeichen Spiels schwanden die Kräfte und der DHB-Pokalsieger von 2001 hatte in Dennis Tretow (LA) und Jan Schult (RL) die spielentscheidenden Personen in seinen Reihen.
Tretow (158 Treffer) und Schult (134 Tore) sind die erfolgreichsten Torschützen der Schwartauer im Verlauf dieser Saison. Spielertrainer Thomas Knorr kann aber auf einen großen Kader zurückgreifen und hat mit Toni Podpolinski (RR) und Tobias Skerka (RM) weitere starke Werfer in seiner Mannschaft.
Mit 723 Toren stellt Bad Schwartau den stärksten Angriff der Liga, musste mit 712 Gegentoren aber auch die meisten Treffer kassieren. Um gegen den VfL bestehen zu können, muss die HSG in der Abwehr und im Angriff optimal funktionieren. In der Tabelle trennen beide Teams derzeit zwar fünf Plätze, aber lediglich vier Pünktchen.
Die HSG hofft vor dem wichtigen Heimspiel auf die breite Unterstützung ihrer Fans. Jugendpate Falko Fricke von der Vareler Agentur der Öffentlichen Versicherungen spendiert Freikarten für die jungen Vareler Zuschauer.
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