ALTJüHRDEN, 15. März 2010


Vareler leisten sich zu

VIELE FEHLER UND AUSFÄLLE 2. BundesligaHSG unterliegt 29:31 – Unkonzentriertheiten machen es dem VfL Bad Schwartau am Ende einfach


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Auch Helge Janßen (am Ball) konnte die Niederlage der Vareler nicht abwenden. Zu oft scheiterten die Friesländer im Angriff. BILD: PHILIPP HERRNBERGER  Bild vergrößern

DIE GÄSTE KONNTEN SICH AUF IHREN ROUTINIER VERLASSEN. JAN SCHULT ERZIELTE DIE LETZTEN SECHS TREFFER DES VFL.

VON JOCHEN SCHRIEVERS

Altjührden - Die Zweitliga-Handballer der HSG Varel machten sich am Sonnabend gegen den VfL Bad Schwartau das Leben selbst schwer. Immer wieder landeten Bälle bei den aufmerksamen Abwehrspielern der Gäste. Auch die sieben Zeitstrafen waren dem Vareler Spiel nicht zuträglich. Sechs Tore von Jan Schult in der Schlussphase sorgten für die 29:31-Heimniederlage.

Die ersten Minuten der Partie gehörten den Gästen aus Schwartau. In der 12. Spielminute brachte Schult den VfL erstmals mit vier Toren in Front (7:3). Nach einer Viertelstunde nahm das Vareler Spiel dann endlich Fahrt auf. Ein Doppelpack von Tim Coors brachte die Hausherren auf 9:10 heran. Doch bereits nach 18 Minuten kassierte er seine zweite Zeitstrafe, als er einen Gegenspieler am Trikot zu Boden riss. Diese Undiszipliniertheiten sollten sich rächen. Vorerst lief aber noch alles nach Plan. Drei Minuten vor der Pause besorgte Lukas Kalafut das 16:13. Zur Halbzeit verkürzte Schwartau noch auf 15:16.

Die zweite Hälfte verlief von Beginn an spannend. Die Vareler ließen einige Chancen aus. Fehlpässe im Angriff und Fehlwürfe, besonders von der rechten Seite, hielten die Gäste im Spiel. In der 44. Spielminute war es dann so weit: Tim Coors kassierte die dritte Zeitstrafe und die damit verbundene Rote Karte. Schwartau nutzte diese Schwächung, um sich auf 25:22 abzusetzen. Doch die Vareler kämpften. Lukas Kalafut sorgte mit seinem zehnten Treffer für den 27:27-Ausgleich.

Dann brach die große Stunde von Jan Schult an. Er übernahm im Angriff die Verantwortung, brachte mit seinen Treffern die Gäste Tor um Tor in Front, während die Vareler erneut die Bälle verspielten.

„Uns fehlten zum Schluss die Alternativen im Rückraum“, erkannte Kalafut.

HSG Varel Dannigkeit, Seefeldt - Willgerodt 6/1 Tore, Dierks, Janßen 2, Kalafut 10, Dilkas 1, Coors 3, Koring 1, Bötel 6/5, Molsen n.e.

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„Uns fehlten zum Schluss die Alternativen im Rückraum“

Peter Kalafut




 



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