VAREL, 19. März 2010


HSG steht Sinn nach Revanche

2. Bundesliga Varels Handballer reisen zum starken Aufsteiger nach Potsdam


Christoph Dannigkeit trifft auf seine alten Kollegen. Gegen den Tabellenfünften ist vor allem der Rückraum gefordert.

von Björn Lange

Varel - In der zweiten Handball-Bundesliga muss die HSG Varel an diesem Freitag beim starken Aufsteiger 1. VfL Potsdam antreten. Die Partie beim Tabellenfünften beginnt um 19.30 Uhr. Die Vareler wollen sich für die 23:28-Hinspielniederlage revanchieren.

Ein wenig erinnert Potsdam an die HSG Varel aus der Saison 2008/09. Unbekümmert spielt der Aufsteiger sein Spiel und steht nach 23 Spieltagen auf dem fünften Platz der Tabelle. Trainer Peter Melzer kann sich insbesondere auf seinen Sohn Lars als Spielmacher verlassen. Der Mittelmann stellt zusammen mit den Rückraumspielern Enrico Bolduan, Stephan Mellack und Victor Pohlack im VfL-Angriff eine torgefährliche Einheit dar.

Der Potsdamer Kader ist eine Mischung aus erfahrenen Spielern (Melzer, Pohlack, Panzer, Urban) und jungen Akteuren (Piske, Schugardt, Kohnagel und Sommer). Im Tor steht mit der „argentinischen Wand“ Ariel Panzer ein alter Bekannter. Immer, wenn es gegen die Vareler HSG geht, ruft Panzer tolle Leistungen ab. Wie im Hinspiel, als Panzer mit 14 Paraden den Grundstein zum Erfolg legte.

Für die Vareler Mannschaft wird am Freitag wichtig sein, dass in Abwehr und Angriff konzentriert agiert wird. Im Hinspiel hatte der HSG-Rückraum einige Mühe, über den langen Innenblock der Potsdamer zu kommen. Für Christoph Dannigkeit gibt es ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer Melzer sowie die Ex-Mitspieler Mellack, Urban und Melzer aus Cottbuser Zeiten. Und Jan Molsen trifft auf Lasse Kohnagel. Beide haben im Vorjahr noch zusammen für die SG Flensburg/Handewitt II in der Regionalliga Nordost gespielt.

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