Kontinuität nur in Edewecht
Handball Varel und WHV bauen Mannschaften um
Oldenburg - Gleich drei Clubs aus dem Nordwesten drängen in die neue eingleisige Zweite Liga, die ab 2011 eingeführt wird. Die HSG Varel, der Wilhelmshavener HV und der VfL Edewecht haben dazu einige Anstrengungen unternommen, um auch zukünftig den Titel „Bundesligist“ tragen zu dürfen.
In Varel wurde das Vereinsmanagement zum Neuaufbau gezwungen, nachdem die altgedienten Recken Philip Willgerodt und Ralf Koring ihre Karrieren am Saisonende beendet hatten. Zudem verließen in Torhüter Christoph Dannigkeit (Wilhelmshaven), Michael Schröder (Edewecht) und Malte Köther (Aurich) drei weitere Spieler die HSG.
So ist wieder einmal der Nachwuchs gefordert: Stefan Czyz, Nils Buschmann, Sven Ahlers und Lasse Maaß rückten auf. Verstärkungen erhofft sich Trainer Peter Kalafut auch von Uwe Kalski (Bad Doberan) und Max Ginders (HSV Handball II).
Ein frischer Wind weht auch in Wilhelmshaven: In Andrzej Staszewski hat nun der bisherige Co-Trainer das Sagen auf der Bank. „Wir gehen zuversichtlich in die Saison“, sagt Staszewski, der den Abgang von sechs Spielern (Tobias Schröder, Lasse Arvidson, Holger Eilts, Andreas Staszewski, Thomas Hilbinger und Sven Seidler) mit den Zugängen Dannigkeit, Dennis Doden (JSG Wilhelmshaven) und Lukasz Czertowicz (Kwidzyn/Polen) auffangen muss.
Personelle Kontinuität ist im Ammerland angesagt. So hat sich Edewecht mit Blick auf die Qualifikationsrunde erfolgreich bemüht, die Leistungsträger und Rückraum-Strategen Jörn Wolterink und Maris Versakovs am Breeweg zu halten. Lars Sörensen, Sebastian Steinert und Meik Schäfer verließen den Verein. Diese Lücken sollen der Niederländer Edwin de Raad (Zwartemeer/Rechtsaußen) sowie der Ex-Vareler Michael Schröder (Kreis) schließen.
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