Augen richten sich auf das Derby
Handball HSG Varel erwartet in Oldenburg den Wilhelmshavener HV
von August Hobbie
Varel - Die Zweitliga-Handballer der HSG Varel bekleckerten sich am ersten Spieltag der Saison 2010/2011 wahrlich nicht mit Ruhm, denn sie verloren ihre Auftaktspiel beim VfL Potsdam mit 30:34. Besser machte es dagegen der „Nachbar“ Wilhelmshavener HV beim 35:30-Heimerfolg gegen Magdeburg II. Die Jadestädter sind offensichtlich besser gerüstet für das mit Spannung erwartete Derby zwischen Varel und Wilhelmshaven, das am Sonnabend, (19.30 Uhr) in der EWE-Arena in Oldenburg ausgetragen wird. Zu diesem Duell werden am Wochenende viele Zuschauer aus „beiden Lagern“ in Oldenburg erwartet.
„Der Ausgang dieser Partie ist völlig offen“, sieht Varels Trainer Peter Kalafut beide Mannschaften als „gleichstark“ an: „Wir müssen an die gegen Edewecht gezeigte Leistung anknüpfen“, dann könnte es in Oldenburg mit einem Sieg klappen: „Wir müssen uns nach der eher schwachen Vorstellung in Magdeburg deutlich steigern. Dort haben wir überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden und im Aufbau nicht überzeugen können.“ Auch sei die Mannschaft gegen die Reserve immer wieder durch technische Fehler gefallen.
Viele Zeitstrafen brachten die Vareler in Potsdam auf die Verliererstraße. Bis zum 9:9 nach 20 Minuten waren beide Mannschaften auf Augenhöhe unterwegs, ehe eine erste Zeitstrafe gegen die HSG (Lukas Kalafut) dem Gastgeber Ergebnisvorteile brachte. Bis auf 14:10 setzte sich Potsdam ab, bei Halbzeit steht es 15:13. Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Friesländer bis auf 18:17 aufschließen, als dann eine weitere Zeistrafe (Vaidas Dilkas) die HSG-Aufholjagd stoppte. Da konnten sich die Gastgeber über 22:17 auf 26:20 absetzen, weitere Zeistrafen besiegeln die 30:24-Auftaktniederlage für die HSG in Potsdam.
Am Sonnabend im Duell gegen den Wilhelmshavener HV werden die Karten neu gemischt. Die Vareler hoffen im Heimspiel in Oldenburg auf den ersten Saisonsieg.
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