Rademacher warnt Akteure vor Überheblichkeit beim Schlusslicht
Handball Drittligist HSG Varel spielt an diesem Sonnabend bei Ahlener SG – Buschmann verletzt
Varel - Die Favoritenrolle ist vor der Auswärtspremiere in 2012 der Drittliga-Handballer der HSG Varel-Friesland bei der Ahlener SG klar verteilt. Während die Mannschaft von HSG-Trainer Jörg Rademacher als aktueller Tabellenachter nur vier Punkte Rückstand auf den zum Aufstieg berechtigenden zweiten Tabellenplatz aufweist, kämpfen die Gastgeber als Schlusslicht mit bislang nur einem einzigen Saisonsieg aus 18 Partien an diesem Sonnabend bereits um das nackte Überleben in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Die Partie wird um 19.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen angeworfen.
„Wir dürfen diese Truppe nicht nur am Tabellenstand messen“, hat Rademacher seine Akteure unter der Woche eindringlich davor gewarnt, das Team des zurzeit verletzten Ahlener Spielertrainers Sascha Bertow zu unterschätzen. „Sie haben durchaus Qualität in der Mannschaft, schaffen es bislang aber nicht, diese konstant 60 Minuten lang auf die Platte zu bringen“, fügt der HSG-Coach hinzu und gibt zu bedenken: „Außerdem haben sie in ihrer prekären Situation praktisch nichts mehr zu verlieren – wir dagegen schon eine ganze Menge, weil alle einen hohen Sieg von uns erwarten.“
Im Hinspiel konnten die Friesländer zwar mit 36:32 gewinnen, doch die Vielzahl der Gegentreffer wurmt die Mannschaft heute noch. Vor allem zwei HSG-Spieler haben zudem bleibende Erinnerungen an das Hinspiel: So zogen sich sowohl Niels Bötel als auch Andrija Bubalo bereits in der Anfangsphase der Partie nach grenzwertigen Abwehraktionen der Ahlener einen Nasenbeinbruch zu und mussten mehrere Partien lang pausieren.
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Im Training stand bei den Varelern vor allem die Abwehrarbeit mit der verbesserten Abstimmung im Mittelblock sowie das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff auf dem Programm. In der Abwehr gilt es vor allem, die Kreise des emsigen Kreisläufers Thorsten Szymanski einzuengen, der die Friesländer im Hinspiel vor einige Probleme gestellt hatte. Bis auf den zweiten Torwart Nils Buschmann (Oberschenkelverletzung) kann Rademacher aus dem Vollen schöpfen.
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