Shantys und kiloweise Matjes
Hafenfest Barßel Tausende Besucher genießen maritime Atmosphäre am Hafen
Alle Hände voll zu tun: Die Besucher ließen sich auf dem Hafenfest gerne bekochen.Das Barßeler Hafenfest lockte am Wochenende tausende Besucher ins Seemannsdorf an der Soeste. Drei Tage lang kamen die Gäste aus Nah und Fern bei einer großen Programmvielfalt voll auf ihre Kosten.Hoch hinaus ging es für dieses Kind.Mit dem Hubschrauber ging es noch höher. Treffsicherheit bewies Johannes Budde beim NWZ-Torwandschießen.Auf der Bühne war am Sonntagnachmittag einiges los. Viele Kinder beteiligten sich mit Sing- und Tanzeinlagen bei einem Wettbewerb.Der Musikverein Barßel unterhielt die Gäste am Sonnabendnachmittag. BILD: BILD: Hans PassmannBILD: BILD: PassmannBILD: BILD: BILD: Hans PassmannCarsten BickschlagCarsten BickschlagCarsten BickschlagHeinz-Josef Laing 
von Hans Passmann
Barßel - Das Hafenfest in Barßel ist und bleibt ein Phänomen. Auch bei der 32. Auflage dieses Spektakels am und auf dem Wasser zog es am vergangenen Wochenende einmal mehr tausende Besucher in den Seemannsort. Schon längst ist es eines der größten Volksfeste im Nordkreis Cloppenburg. Das vielfältige Angebot von Musik, Unterhaltung, Spiel, Spaß und Sport zog wieder viele Menschen aus Nah und Fern zum Barßeler Hafenfest.
Sie alle genossen, trotz des teils unfreundlichen Wetters, die Atmosphäre. 20 Gruppen aus der Gemeinde Barßel engagierten sich ehrenamtlich und sorgten für viel Unterhaltung auf dem Festplatz.
Bei den Wehrkräften der Freiwilligen Feuerwehr ging der leckere Fisch weg wie warme Semmeln. Nicht minder zu tun hatten die Köche des Shanty-Chores Barßel in ihrer Bude. Bratkartoffeln mit Matjes oder Spiegeleier waren die Renner und stopften die hungrigen Mägen. „1000 Eier sollen wir wohl in die Pfannen geklopft haben“, meinten die Shantymänner. Dazu noch weit über 100 Kilo Bratkartoffeln – ganz abgesehen vom Matjes.
Einen wunderbaren Ausblick über den Festplatz hatte man im Hubschrauber.
Auf einem Hafenfest dürfen Seemannslieder nicht fehlen, und die schmetterten gleich mehrere Shanty-Chöre unter dem Motto „Shanty-Träume“ über das Hafengelände. Im Partyzelt gab es „Jamaica-Feeling“ und auf der Außenbühne rockten die Bands OPA und Sonic & Smoke ab. Das Fackelschwimmen der Ortsgruppe Barßel der DLRG zog einmal mehr die Besucher in der Dunkelheit an. Während die Freizeitskipper ihre Boote festgemacht hatten, fanden Rundfahrten mit dem Fahrgastschiff „Spitzhörn“ und der Tjalk „Angela von Barßel“ statt. Auch das Torwandschießen der NWZ zugunsten des STV Barßel wurde eifrig nachgefragt. Ebenso begeistert waren am Sonntag zum Abschluss der drei Festtage die Hafenfestgäste über das Wasserspektakel „Flames of Water“. Zufrieden war Geschäftsführer Jens Lindstädt: „Was will man mehr.“
- Eine besondere Überraschung gab es am Donnerstag für die Mädchen und Jungen der Grundschule Elisabethfehn-West. Mit 54 Startern im Bambini- und Schülerlauf stellten sie die größte Schülergruppe beim 4.mehr
- FRAGE: Herr Lindstädt, haben Sie sich gut vom Hafenfestwochenende erholt?
LINDSTÄDT: Ich bin natürlich gewaltig kaputt, ich habe an dem Wochenende einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt.mehr
- „Mit so einer großen Läuferschar hatten wir bei unserer vierten Auflage des Hafenfestlaufes nun wahrlich nicht gerechnet. Über 800 Läufer gaben sich in Barßel ein Stelldichein. Das ist Teilnehmerrekord“, sagte Nils Anhuth vom Planungsteam des Hafenfestlaufes bei der abendlichen Siegerehrung auf der Festplatzbühne auf dem Hafengelände.mehr
- Der Hafenfestlauf in Barßel hat einen Teilnehmerrekord erreicht. 800 Läufer traten am Freitagabend bei den Rennen über verschiedene Distanzen an. „Dabei hatte es hier um 15 Uhr noch gestürmt, der Zieleinlauf drohte davon geblasen zu werden“, erzählte Nils Anhuth vom Organisationsteam.mehr



