Oldenburgerinnen greifen bei EM an
Handball Niederländerinnen Abbingh und van der Heijden treffen auf Deutschland
Geht bei der Europameisterschaft für die Niederlande auf Torejagd: Rückraumspielerin Lois Abbingh. BILD: Thorsten Helmerichs 
Oldenburg - Aufgetankt für den Zwischenspurt: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg nehmen nach elftägiger Pause an diesem Montagabend das Training wieder auf. Trainer Leszek Krowicki muss allerdings in der Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben am 28. Dezember in Bietigheim, am 2. Januar daheim gegen den Thüringer HC sowie am 9. Januar im DHB-Pokal gegen die HSG Blomberg-Lippe vorerst auf drei Stammspielerinnen verzichten.
So stehen die Niederländerinnen Lois Abbingh (18) und Laura van der Heijden (20) im Kader ihrer Nationalmannschaft für die am Dienstag beginnende Europameisterschaft in Norwegen und Dänemark. Krowickis Kollege, Bondscoach Henk Groener, sieht die Niederlande in der Vorrunden-Gruppe C mit Deutschland, Schweden und der Ukraine nur in der Außenseiterrolle, Experten dagegen erwarten vom Oranje-Team den Einzug in die Hauptrunde. Nur die beiden Erstplatzierten der Gruppe kommen eine Runde weiter.
Zu einem Schlüsselspiel könnte dabei die Partie der deutschen Mannschaft an diesem Mittwoch (19.45 Uhr/Sport 1) gegen die Niederlande werden. Die Ukraine gilt als Favorit auf den Gruppensieg.
Einen herben Rückschlag verkraften musste derweil Oldenburgs dritte Nationalspielerin, Lydia Jakubisova. Die Rückraumspielerin verpasste mit der Nationalmannschaft der Slowakei die WM-Teilnahme 2011 in Brasilien.
Jakubisova und Co. blamierten sich beim Qualifikationsturnier in Lublin gleich im ersten Spiel, als das Team überraschend mit 26:27 gegen England unterlag. Jakubisova war mit sieben Treffern noch beste Slowakin. Am zweiten Spieltag dann das WM-Aus: Gegen Gastgeber Polen folgte eine 28:31-Niederlage, womit Platz eins in der Fünfer-Gruppe nicht mehr erreichbar war.
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