TSH bleibt lange auf Augenhöhe
Handball Hoykenkamp unterliegt mit 23:27(11:11) in Verbandsliga gegen Brinkum
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Hoykenkamp - 52 Minuten lang kämpfte die TS Hoykenkamp mit dem Tabellenführer der Handball-Verbandsliga Jahn Brinkum auf Augenhöhe, doch am Ende fehlte wieder einmal das nötige Quäntchen Glück und auch ein wenig die Konzentration, um in entscheidenden Situationen Treffer zu erzielen. So hatte die TSH nach 60 Minuten mit 23:27 (11:11) verloren.
Möglichkeiten, zumindest einen Punkt zu holen, waren vorhanden. Allein Marcel Ketteniß hatte in der Schlussphase drei Konterchancen. Doch auch vorher vergaben die Hausherren etliche klare Möglichkeiten. Vor allem im Überzahlspiel zeigten sie sich nicht clever genug und kassierten bei dreimaliger Überzahl sechs Treffer. Ein besonderes Lob von TSH-Trainer Thorsten Stürenburg bekam die Deckung, die den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste lange gut im Griff hatte. Auch die Torhüter Kerry Hoppe und Gregor Kleefeldt zeigten sich von der besseren Seite, hatten aber bei einigen abgefälschten Bällen viel Pech.
Von Beginn an gingen beide Mannschaften energisch zur Sache, und Hoykenkamp zeigte wieder einmal, dass der aktuell letzte Tabellenplatz kein Maßstab für die Leistungsfähigkeit der Mannschaft sein muss. So legte sie bis zum 8:8 (20.) immer vor, doch Brinkum antwortet wiederholt mit überraschenden Würfen aus der zweiten Reihe. Trotzdem wurde der Angriff der Gäste gut abgeschirmt, zur Pause hieß es 14:14.
Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste stärker und übernahmen nach dem 14:16 (37.) das Kommando. Doch jetzt ließ sich Hoykenkamp nicht abschütteln, kassierte allerdings bei jeder Brinkumer Unterzahl zwei Tore. Doch selbst bei einem Drei-ToreRückstand ließ die Stürenburg-Sieben den Kopf nicht hängen und kam durch Tobias Bredemeyer zum 20:20. In der Schlussphase nutzten die Gäste dann drei technische Fehler der Hoykenkamper und zogen davon. Mit vier Toren in Folge, darunter drei verwandelte Siebenmeter, setzte sich das Jahn-Team entscheidend auf 25:21 ab. In der verbleibenden Zeit setzten die Hausherren alles auf eine Karte, kamen aber nicht mehr heran und standen am Ende mit leeren Händen da.
Trotz der Niederlage zog Stürenburg ein positives Fazit: „Wir können erhobenen Hauptes aus diesem Match herausgehen, denn wir waren lange auf Augenhöhe, haben aber zum Schluss einige Fehler gemacht, die uns schließlich die Punkte kosteten. Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft, die bis zum Abpfiff gekämpft und die Partie nie verloren gegeben hat.“
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