TSG-Jugend nimmt Revanche für Hinspielniederlage
Handball B-Jungen von Hatten-Sandkrug besiegen Landesliga-Rivalen HSG Delmenhorst mit 32:29
Sandkrug - Revanche geglückt: Nachdem die B-Jugend-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug das Hinspiel bei der HSG Delmenhorst mit 26:28 verloren hatten, gewannen sie am Sonntag in eigener Halle an der Schultredde den zweiten Vergleich mit 32:29 (15:17). Damit schoben sich die Sandkruger in der Landesliga-Tabelle mit 15:9 Punkten auf den dritten Platz – direkt hinter Delmenhorst (19:5).
Zu Beginn der Partie hatte die TSG vor allem in der Abwehr Probleme. So ließ sie wiederholt freie Würfe aus der Halbdistanz zu, welche der gut aufspielenden Rückraum der Gäste fast immer verwerteten. Julius Müller im TSG-Tor versuchte zu halten, was zu halten war, zu oft ließ ihn seine Abwehr aber im Stich. Beim Zwischenstand von 6:10 nahm TSG-Trainer Robert Langner eine Auszeit, um seine Spieler neu einzustellen. Das gelang: Auf einmal stand die TSG-Defensive besser, die Gastgeber verkürzten ihren Rückstand. Bis auf ein Tor kamen sie an die HSG heran. Kurz vor dem Pausenpfiff kassierte die TSG allerdings noch einen Treffer und musste mit einem 15:17 in die Halbzeit gehen.
Voller Elan und Ehrgeiz startete die TSG-Mannschaft in die zweite Halbzeit, konnte den Rückstand in kurzer Zeit wettmachen und ging sogar mit einem Tor in Führung. Maximilian Forst, Sebastian Kuhlmann und Jonas Kettmann hielten ihre Mannschaft im Spiel.
Die TSG-Abwehr steigerte sich dann noch einmal. „Luis Schlag und Moritz Hillers verrichteten auf der vorgezogenen Position einen guten Job“, lobte Langner. Lediglich den starken Rückraum-Rechten der HSG bekam die Defensivabteilung der TSG nicht in den Griff. Gegen Ende des Spiels reagierte Langner und ließ diesen in Manndeckung nehmen. Im Angriff übernahm Noam Schiller Verantwortung, er zeigte eine starke Leistung am Kreis. Auch die Außenspieler waren immer wieder erfolgreich und sicherten der TSG einen verdienten Erfolg. Das Trainerduo Wilfried Knieling und Langner zeigte sich zufrieden, warnte aber auch: „Der Sieg war sehr schön und auch wichtig, jedoch ist er schon wieder Vergangenheit. Im nächsten Spiel bei der HSG Osnabrück können wir uns davon nichts kaufen. Wir müssen weiterhin an uns arbeiten und unter der Woche ordentlich trainieren, um die Mannschaft und jeden Spieler weiterzuentwickeln.“
TSG Hatten-Sandkrug: Julius Müller, Robin Hurka – Noam Schiller 4, Lukas Gil 1, Sunny Luma 1, Sönke Backhus, Sebastian Kuhlmann 5, Maximilian Forst 12, Jan Duwe 2, Moritz Hillers 1, Jonas Kettmann 5, Luis Schlag 1.
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