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Bundesliga:
Handballerinnen haken Sieg schnell ab

Oldenburg Als die Arbeit erledigt war, ließen sich die Spielerinnen des VfL Oldenburg an der Mittellinie nieder. Der Blick richtete sich gespannt auf die soeben ausgefahrene Leinwand. Daumen drücken für die deutschen Handballer, lautete das Motto, die zur selben Zeit in Krakau ihren Triumphzug im EM-Finale gegen Spanien starteten.

Ihre Aufgabe hatten die Oldenburgerinnen kurz zuvor ordentlich erledigt. Wie erwartet bezwangen sie den noch sieglosen Tabellenvorletzten SVG Celle deutlich mit 28:20 (15:8).

Die Statistik

VfL Oldenburg Renner (bis 46. Minute), 13 Paraden, Egestorp (ab 46.) 3 - Schnack 1, Meyer 3, Prante 1, Birke 4, Smits 4, Dulfer 4, Schirmer, Behrend, Geschke 10/3, Hartstock 1.

SVG Celle Arndt 15 P/3 Siebenmeter, Pagel n.e. - Wahle, Verschuren 3, Covic 2, Düvel 1, Ahlin 3, Robben 1, Ahrens 2, Wagenlader, Kiedrowski 4, Loest 3, Büttner 1. Zuschauer 627.

627 Zuschauer hatten sich am Sonntagnachmittag für die Frauen-Bundesliga entschieden und in Kauf genommen, zumindest den Anfang des EM-Finales am Bildschirm zu verpassen. Einen Handball-Leckerbissen bekamen sie in der kleinen EWE-Arena allerdings nicht serviert. Stattdessen sahen sie ein Spiel auf niedrigem Niveau und einen nie gefährdeten VfL-Erfolg.

„Wir sind zufrieden. Wichtig waren die zwei Punkte“, hakte Spielführerin Angie Geschke den Pflichtsieg schnell ab. Denn die Regeneration ist kurz: Bereits an diesem Mittwoch (19.30 Uhr/kleine Arena) treten die VfL-Frauen gegen Frisch Auf Göppingen schon wieder an.

So richtig gefordert wurden sie im Niedersachsen-Duell am Sonntag allerdings nicht. Celle hielt nur 20 Minuten halbwegs mit und schaffte es lediglich bis zum 7:9 aus Gäste-Sicht, die Oldenburgerinnen zumindest nicht wegziehen zu lassen.

„Dann haben wir aber zu viele Fehler gemacht, doch Oldenburg ist ohnehin nicht unsere Kragenweite und hat verdient gewonnen“, bilanzierte SVG-Trainer Martin Kahle die hektische Partie. Denn auch die VfL-Frauen ließen sich anstecken, verloren im Spielaufbau zu leicht Bälle und leisteten sich einige Fehlwürfe zuviel.

Doch damit konnte Trainer Leszek Krowicki leben. „Wir wollten heute weniger Gegentore kassieren als zuletzt. Das ist uns gelungen“, lobte er seine Defensivabteilung. Auch Torfrau Julia Renner erwies sich als sicherer Rückhalt. Im Angriff war hingegen wieder einmal Verlass auf Angie Geschke – mit zehn Treffern beste Oldenburger Werferin.

Dass ihr Team bei der Auslosung im DHB-Pokal nicht gerade Losglück hatte, konnte sie verschmerzen. Denn sollte der VfL das Viertelfinale gegen Meister Thüringer HC am 23. März (19.30/kleine Arena) gewinnen, träfe er im Halbfinale bei der Endrunde in Leipzig (20./21. Mai) auf Gastgeber HC. Das ergab die Auslosung am Rande des Spitzenspiels Leipzig gegen Thüringen (30:34) am Sonnabend.

Am Schluss äußerte Geschke nach getaner Arbeit nur noch einen Wunsch: „Jetzt müssen die Männer Europameister werden.“ Das ließ sich die Nationalmannschaft in Polen nicht zweimal sagen.


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