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Handball-Bundesliga:
Kethorn erlebt mit VfL-Frauen Debakel

Oldenburg Es gibt schönere Momente für ein Comeback. Beim Stand von 1:8 gab Trainer Leszek Krowicki das Zeichen. Nach eineinhalbjähriger Wettkampfpause beorderte er Nothelferin Wiebke Kethorn in der 12. Minuten an den Kreis. Doch es half alles nichts. Die durch Verletzungen gebeutelten Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg erlebten vor der Pause gegen Bayer Leverkusen ein Debakel. Mit einem aussichtslosen 7:22-Rückstand ging es in die Kabinen. Nach der Pause hielten die Gastgeberinnen die Niederlage immerhin in Grenzen und verloren vor 1180 Zuschauern einschließlich Bundestrainer Jakob Vestergaard mit 24:29.

die Statistik

VfL Oldenburg Renner 17 Paraden, Egestorp (21. bis 30. Minute/1) - Schnack, Prante 1, Birke 2, Smits 4/1, Dulfer 3, Kethorn, Schirmer 1, Behrend 1, Geschke 9/2, Hartstock 3, Thomas. Bayer Leverkusen Fehr 12/2, Centini (ab 53./1), Gaiovych - Seidel 1, Braun, Heldmann, Glankovicova, Adams 3, Karolius 4, Naidzinavicius 8/4, Ruthenbeck, Berndt 1, Janouskova 1, Burkholder, Schilk 5, Rode 6.

„Leider haben wir mit angezogener Handbremse begonnen“, bilanzierte Kethorn, der die lange Wettkampfpause erwartungsgemäß anzumerken war. „Ich bin froh, dass sie uns geholfen hat“, dankte Krowicki der 30-Jährigen, die er bis zur Pause auf dem Parkett ließ. Dass gleich vier Spielerinnen aus der Stammformation fehlten, konnten die VfL-Frauen dieses Mal nicht kompensieren. „Ich sehe keinen anderen Grund für unseren Auftritt vor der Pause“, sagte Krowicki. Der VfL musste auf die verletzten Caroline Müller, Julia Wenzl und Nadja Jensen verzichten. Linksaußen Kim Birke stand zwar wieder im Kader, war aber nach ihrer Muskelverletzung noch nicht im Rhythmus.

Zudem fehlte Kreisläuferin Annika Meyer, die am Sonntag mit ihrer Familie am New-York-Marathon teilnahm. Der Verein hatte der Dänin bereits vor Monaten die Erlaubnis dazu erteilt. „Dass dieser Termin ausgerechnet bei der aktuellen Verletztenmisere ansteht, ist mehr als ärgerlich, war aber damals nicht absehbar“, sagte VfL-Geschäftsführer Peter Görgen.

Spielführerin Angie Geschke wollte die Personalnot jedoch nicht allein für die Pleite verantwortlich machen. „Wir hatten trotzdem Leute auf dem Feld, die Handball spielen können“, kommentierte sie: „In einer halben Stunde haben wir eine tolle Tabellensituation verspielt.“

Mehrfach rieben sich die Zuschauer im ersten Durchgang die Augen und schauten ungläubig Richtung Anzeigetafel. Den Oldenburgerinnen gelang vor der Pause nichts, den Gästen alles. Bereits nach einer Viertelstunde hatte Krowicki zweimal die Grüne Karte gezogen. Doch beide Auszeiten verpufften ohne Wirkung. „Wir waren 30 Minuten lang im Torrausch“, freute sich Bayer-Trainerin Renate Wolf, deren Team die überraschenden Punkte nach schwachem Saisonstart besonders gut gebrauchen konnte.

Beim VfL sehnen nun alle ein Ende der Verletztenmisere herbei. Ein weiterer Kethorn-Einsatz ist derzeit nicht geplant. „Das war eine einmalige Sache“, bemerkte die Kreisläuferin. So wie diese gebrauchte erste Halbzeit – das zumindest hofften am Sonntag alle im VfL-Lager.


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