Handball:
Trainer Krowicki setzt auf Faktor Zeit

VfL-Frauen empfangen

Bundesliga-Schlusslicht Rosengarten

Oldenburg Der Spielplan erfordert Geduld. Nach einer weiteren zweieinhalbwöchigen Unterbrechung greifen die Bundesliga-Frauen des VfL Oldenburg an diesem Dienstag (19.30 Uhr, kleine EWE-Arena) wieder ins Geschehen ein. „Wir lieben Handball, nicht die Pausen“, sagt Trainer Leszek Krowicki vor der Partie gegen Tabellenschlusslicht SGH Rosengarten/Buchholz. Dennoch gewann er den spielfreien Phasen auch etwas Positives ab. Denn mit Blick auf die Verletzten arbeitet die Zeit für den VfL.

So besteht Hoffnung, dass Linksaußen Kim Birke, die sich bei der 28:31-Niederlage zum Jahresauftakt in Bad Wildungen eine Oberschenkelzerrung zuzog, wieder voll angreifen kann. Mehr Zeit brauchen hingegen Julia Wenzl und Nadja Jensen, deren Genesung laut Krowicki aber Fortschritte macht: „Wenn alles so weitergeht, können wir vielleicht ab März schon wieder mit beiden planen.“

Im ersten Heimspiel des Jahres wollen die VfL-Frauen an den bislang letzten Auftritt vor eigener Kulisse anknüpfen, als sie Titelfavorit Bietigheim beim 34:28-Sieg die Grenzen aufzeigten. Doch schon die Leistung in Bad Wildungen drei Tage später zeigte, dass die Mannschaft die vielen Ausfälle nicht Woche für Woche verkraftet. „Dass es mit dem schmalen Kader Schwankungen gibt, ist verständlich“, bat Krowicki auf dem Neujahrsempfang des Clubs am Sonntag um Verständnis. Dort verkündete der VfL aber auch positive Nachrichten, da er die Vertragsverlängerungen mit Torfrau und Urgestein Julia Renner (28), seit 2005 im Verein, und Caroline Müller (22) bekanntgab. Die langzeitverletzte Müller (Kreuzbandriss), die im Sommer in ihre dritte Saison in Oldenburg geht, hat mit ihrer Reha begonnen.

Zunächst gilt die Konzentration dem Gast aus Rosengarten. Gegen den sieglosen Aufsteiger nimmt Krowicki die Favoritenrolle an, warnt aber vor Nachlässigkeiten: „Wir haben keinen Grund, überheblich zu sein.“ Im Kader der „Luchse“ stehen in Jennifer Winter und Leonie Limberg zwei Ex-Oldenburgerinnen.

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19.01.2016
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