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Palliativmedizin:
Ein Drittel setzt als letzte Option auf Sterbehilfe

Bochum Ein großer Teil der Bevölkerung kann sich vorstellen, trotz guter palliativmedizinischer Versorgung das eigene Leben unter bestimmten Bedingungen beenden zu wollen. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Befragten in einer Umfrage, die die Ruhr-Universität Bochum und die Medizinische Hochschule Hannover auswerteten, wünschten sich diese Option. Als mögliche Gründe nannten sie vor allem schwere körperliche Leiden (73 Prozent) und den Verlust der geistigen Fähigkeiten (54 Prozent).

Die Ergebnisse stellten infrage, ob das im November verabschiedete Sterbehilfe-Gesetz den Wünschen der Menschen gerecht werde, erklärten die Forscher. Die Wissenschaftler werteten Daten des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer aus, für den rund 1600 Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren befragt wurden. Von ihnen erklärten 15 Prozent, ihr eigenes Leben auf keinen Fall beenden zu wollen. 44 Prozent der Befragten antworteten: „Das kann ich nicht beurteilen.“

Der Wunsch nach der Möglichkeit zur Sterbehilfe war bei den 40- bis 59-Jährigen (43 Prozent) am höchsten und bei den 60- bis 79-Jährigen am geringsten (33 Prozent). Die älteren Befragten lehnten mit 24 Prozent Sterbehilfe für sich selbst auch deutlich häufiger ab als die 18- bis 59-Jährigen (zehn Prozent).

Menschen, die bereits persönliche Erfahrungen mit Palliativmedizin gemacht hatten, konnten sich den Angaben zufolge eher vorstellen, trotz guter Versorgung eventuell dem eigenen Leben ein Ende setzen zu wollen. 81 Prozent hatten allerdings noch keine Erfahrung damit.

Die Studie zeige, dass man den Wünschen der Bevölkerung nicht gerecht werde, wenn man sich ausschließlich auf eine breite palliativmedizinische Versorgung beschränke, erklärten die Forscher. Es müsse auch einen Handlungsspielraum geben, um die wenigen Patienten zu unterstützen, die ihr Leben beenden wollten. Das Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe könne die Begleitung todkranker Menschen erschweren, kritisierten die Forscher.

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