Schnelle Karren und originelle Trikots
FREIZEIT Landjugend Benthullen-Harbern veranstaltet 10. Schubkarren-Rennen – Große Resonanz
VON WERNER FADEMRECHT
HARBERN II - Ein kalter, stürmischer Wind bläst über die Weiden. Auf der Freilichtbühne in Harbern II drängen viele Schaulustige sich zwischen Grillstand und Bierbude noch enger zusammen. Die Aktiven des bevorstehenden Wettbewerbs scheinen dagegen nichts von der schlechten Witterung zu spüren: Zum Teil laufen sie in kurzen Hosen und kurzärmligen Hemden im Startbereich hin und her.
Dann, gegen 14.30 Uhr, ist es endlich soweit. Das 10. Schubkarren-Rennen der Landjugend Benthullen-Harbern wird gestartet. Als Erste dürfen die Nachwuchsläufer ran. Eine Runde über den Parkplatz der Freilichtbühne die Korsorsstraße und den Saarländer Weg, gilt es zu bewältigen, es siegt am Ende Sofie Feye vor Nico Bultmann und den zeitgleichen Jette Feye und Luisa. Für die etwas älteren Kinder ist erst nach zwei Runden Schluss. Jörn Bultmann beweist hier seine konditionelle Überlegenheit. Zweiter wird Sönke Schröder vor Michel Feye.
Christian Bultmann und Malte Schröder dürfen sogar schon beim Erwachsenen-Rennen an den Start gehen. Drei große Runden über mehr als drei Kilometer bewältigen sie – im Gegensatz zu den Männern und Frauen ohne Zusatzgewicht in den Karren. Christian schafft die Strecke in 18 Minuten und 31 Sekunden, Malte kommt nach 21 Minuten und drei Sekunden ins Ziel.
Bei den Männern, die jeweils 100 Kilo schwere Sandsäcke befördern müssen, siegt am Ende in einem spannenden Finish Torben Lüschen (22:27) vor Jens Schneider (22:50) und Jens Drieling (22:59). Das schnellste Team sind die „Sternenfänger“ (Jens Poppe, Jens Drieling und Frank Tönnjes). Den zweiten Platz belegt das J-E-Team (Jennifer Mötter, Jessika Schulz, Jens Schneider), Dritte wird das Team „Frau sucht Bauer“ (Sientje Scholtz, Nina Meyerholtz und Maren Osterloh). Schnellste Läuferinnen sind mit 50 Kilo „Gepäck“ Jessika Schulz (28:30), Jennifer Mötter (30:48) und Sientje Scholtz (31:29).
Das Schöne in Harbern II: Die Wettkämpfer können auch durch ihr Aussehen punkten. Die Jury-Mitglieder Kora Heißenberg und Hajo Suhr haben es angesichts der originellen Trikots nicht leicht, erklären in dieser Disziplin am Ende die Läufer der Mannschaft „Wir sehen schwarz“ zu Siegern. Gewonnen haben aber an diesem Sonntag eigentlich alle.
Die Männer hatten’s schwer: sie mussten Sandsäcke mit 100 Kilo transportieren
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