Handball sucht Bündnis mit Touristik
HSG VAREL Fanartikel und Karten ab August in Ladengeschäft in der Drostenstraße
In dem Ladengeschäft in der Drostenstraße wird bald Freizeit- und Sportbekleidung zu haben sein, ebenfalls Karten und Fanartikel der HSG Varel. BILD: HANS BEGEROW 
VON HANS BEGEROW
Varel - Die HSG Varel wird ab 22. August in einem Ladenlokal in der Drostenstraße vertreten sein. Dort sollen Karten für die Spiele der Zweitliga-Handballer und Fanartikel erhältlich sein, erläuterten Enno Ulffers und Geschäftsführer Christoph Deters für die Marketinggesellschaft der Zweitliga-Handballer.
Die HSG nutzt dabei eine Kooperation mit der Firma Wind, die in dem Ladenlokal Freizeit- und Sportbekleidung anbieten möchte, wie der Unternehmer Heinz-Günther Harms bestätigte. Zusätzlich soll in dem Ladengeschäft am Wendehammer der Drostenstraße für den Vareler Hafen geworben werden.
Eine weitere Option bleibt zunächst auf Eis. Ulffers und Harms hatten sich bei der Stadt dafür stark gemacht, dass auch die Varel-Touristik auf privater Basis in dem Ladengeschäft Unterschlupf finden solle. Dafür hatten sie eine Anschubfinanzierung in Höhe von 42 500 Euro verteilt auf drei Jahre bei der Stadt beantragt.
Antrag zurückgezogen
Doch zumindest in diesem Jahr wird daraus nichts. Harms und Ulffers werden ihr Projekt in der Drostenstraße ohne den Bereich Touristik starten. Der Antrag wurde zurückgezogen.
Worin die Ursachen dafür liegen, dafür gibt es unterschiedliche Auffassungen. „Die Verwaltung hat sich schwer getan“, zeigt sich Enno Ulffers enttäuscht. Und Heinz-Günther Harms will gar nicht darüber reden. Nur so viel: „Wir haben etwas Gutes vorgeschlagen. Die Varel-Touristik würde sehr gut dazu passen.“ SPD-Fraktionsvorsitzender Alfred Müller bedauert die Rücknahme des Antrags. Für einen überschaubaren Zeitraum hätte die Stadt für wenig Geld wieder eine touristische Anlaufstelle gehabt.
Verbindung mit Handball
Nach drei Jahren sollte sich die Tourist-Info alleine tragen. Die Verbindung mit dem Vareler Handball wäre ein positives Signal gewesen, spricht Müller von einer nicht genutzten Gelegenheit. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner hält die Idee von Enno Ulffers für überlegenswert. Die Gremien hätten nun Zeit, „sich über die Leistungen im Klaren zu werden, die für die 42 500 Euro erbracht werden sollten“, so Wagner. Nicht dargestellt worden sei von den Antragstellern, wie nach Ende der Anschubfinanzierung der touristische Bereich ohne Fördergelder auskommen solle. Das Konzept müsse erst in eine entscheidungsfähige Form gebracht werden.
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