In der Zwickmühle

Aus der seit Monaten anhaltenden Diskussion um die Straßenbeleuchtung in Varel ist zumindest eines klar geworden. So einfach mal ein paar LED-Lampen in die Straßenlaternen zu schrauben und zu glauben, die Stadt spart kräftig Geld ist, ist es nicht. Der LED-Technik gehört die Zukunft, befindet sich aber noch mitten in der Entwicklungsphase. Irgendwann werden auch in Varel LED-Laternen leuchten. Die Stadtverwaltung ist zweifelsohne bemüht, bei der Straßenbeleuchtung energieeffizient zu handeln. Den Vergleich mit anderen Städten braucht Varel nicht zu scheuen.

Dass die Laternen nachts abgeschaltet sind, ist vielen unbequem. Doch jetzt spürt die Bevölkerung flächendeckend, dass die Kassen, in die auch sie einbezahlen, leer sind. Leider ist im Rathaus der Spielraum zum Sparen nicht groß, weil der größte Anteil des Haushaltes Vorgaben des Landes und des Bundes sind. Deshalb sitzen Politik und Verwaltung in Varel in der Zwickmühle. Das Ei des Kolumbus, wie die Millionenschulden jemals abgebaut werden können, ist nicht in Sicht. Vom einst größten Steuerzahler der Stadt ist in den nächsten Jahren wohl kaum ein Cent zu erwarten.

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09.12.2009
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