Arbeit und Privates oft nicht in Einklang
BERUFSLEBEN Flexible Zeiten helfen
Essen - Nur die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland hat den Eindruck, das Verhältnis von Arbeit und Privatleben sei bei ihnen ausgeglichen. Dagegen sind 41 Prozent der Arbeitnehmer der Ansicht, sie opferten sich im Beruf auf und belasteten damit ihre Familie. Darauf weist der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) unter Berufung auf einen repräsentativen Report der Initiative Gesundheit und Arbeit hin.
Mitarbeiter seien gesünder, motivierter und leistungsfähiger, wenn es ihnen gelingt, ihr Verhältnis zwischen Beruf und Familie in die richtige Balance zu bringen, erklären die Krankenkassen. Dazu gehöre auch, es berufstätigen Eltern zum Beispiel durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung zu ermöglichen, ihre Kinder besser zu betreuen, so BKK-Vorstandsmitglied Hildegard Demmer. Eine der wichtigsten Maßnahmen sei neben flexiblen Arbeitszeit- und Pausenregelungen auch das Arbeiten von zu Hause aus.
Beispiele für die Familienförderung gebe es in vielen Unternehmen. Das Europäische Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung habe die Initiative „Move Europe“ angestoßen. Sie unterstütze die Balance zwischen Berufs- und Privatleben.
www.move-europe.de
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