Öko-Bestattung liegt im Trend
UMWELTSCHUTZ Krematorien wollen Ausstoß von Schadstoffen verringern
O - Auf dem letzten Weg eines Angehörigen wollen immer mehr Menschen der Natur noch etwas Gutes tun. Bei Bestattungen werde vermehrt auf „ökologisch unbedenkliche Produkte geachtet“, sagt Rolf Lichtner vom Bundesverband Deutscher Bestatter.
Im Internet bietet die Branche eine ständig wachsende Produktpalette mit Urnen aus Kartoffelstärke, Bestattungswäsche aus Naturfaser oder Papp-Särgen. Einige ausländische Firmen offerieren gar, Verstorbene in Lauge zu zersetzen (USA) oder gefrierzutrocknen und dann zu pulverisieren (Schweden) – dies sei umweltverträglicher als die klassische Bestattung.
Bei einer Tagung in Osnabrück diskutierten Experten jüngst, wie Krematorien den Energieverbrauch und Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) verringern können. Obwohl sich Fachleute einig sind, dass die Emissionsvorgaben nunmehr bundesweit sehr streng sind, existieren Lücken. Es gibt z.B. keine Grenzwerte für Quecksilber, das bei der Verbrennung von Amalgamfüllungen entsteht. Belastet sind die Körper der Toten auch mit Medikamentenrückständen, Implantaten und Strahlendosen.
Bestellen Sie hier ein dreiwöchiges Probeabo der NWZ für 6 Euro.
Bei Rezession bekommen wir massives Problem
FRAGE: Das Bundeskabinett hat das Sparpaket beschlossen. Kann damit der Haushalt saniert werden, ohne dass die Konjunktur abgewürgt wird?
HORN: Wir werden über die nächsten Jahre wegen der Schuldenbremse eine sehr restriktive Finanzpolitik erleben. Das wäre in Ordnung, wenn eine jahrelange Aufschwungphase bevorstünde. Aber wir werden ein massives Problem haben, wenn das Sparpaket einesmehr
Uwe H. Schneider
Uwe H. Schneider steht vor einer Entscheidung, die in ganz Deutschland und darüber hinaus für Wirbel sorgen könnte: Der Darmstädter Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler prüft als „Beauftragter für Corporate Governance“ der Deutschen Bundesbank, ob Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin mit diskriminierenden Aussagen gegen den Verhaltenskodex der Behörde verstoßen hat. Schneider hat sich alsmehr
Bundesbank
Die Deutsche Bundesbank ist politisch unabhängig, ihre Vorstände müssen sich aber an gewisse Regeln halten. Diese sind seit Juli 2004 im Verhaltenskodex für Bundesbank-Vorstände festgehalten. Hält sich ein Mitglied des Leitungsgremiums nicht an die Vorgaben, kann das sechsköpfige Gremium mit Stimmenmehrheit beschließen, die frühzeitige Entlassung eines Mitglieds beim Staatsoberhaupt zu beantragen.mehr
Kabinett setzt Rotstift an: Flugsteuer gilt ab sofort
Teurere Flugtickets, kein Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger, Fragezeichen bei der Atomsteuer: Die Bundesregierung hat am Mittwoch ihr umstrittenes Milliarden-Euro-Sparpaket auf den Weg gebracht. Opposition und Sozialverbände kritisierten, die Streichliste treffe die Schwächsten der Gesellschaft.
Die Entscheidung über eine Steuer für die Atomindustrie von jährlich 2,3 Milliarden Euro wurde vommehr
Ermittlung gegen Wikileaks-Chef
Seltsames Hin und Her um den Internet-Aktivisten Julian Assange: Schwedens Justiz ermittelt nun doch wieder gegen den Gründer des Enthüllungsportals Wikileaks wegen Verdachts der Vergewaltigung. Die neu zuständige Oberstaatsanwältin Marianne Ny teilte am Mittwoch mit, dass erneut eine Voruntersuchung gegen den 39-jährigen Australier eingeleitet wird.
mehr




