Wasserverband will personellen Neustart
FUNKE-AFFÄRE Eger einziger Kandidat bei der Vorsteher-Wahl in Brake
Brake/Wildeshausen - Mit einer außerordentlichen Verbandsversammlung will an diesem Montag der Oldenburg-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) einen Neuanfang nach den Affären der letzten Wochen starten.
Einziger Kandidat für die Nachfolge Karl-Heinz Funkes als OOWV-Vorsteher ist Frank Eger, Landrat im Landkreis Oldenburg. Funke war zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass er über 8000 Euro für seine Silberhochzeitsfeier vom Verband erhalten hatte. Neben diesem Vorgang will die Versammlung sich auch mit dem Gehalt des ehemaligen Geschäftsführers Hans-Peter Blohm beschäftigen. Funke soll dem inzwischen geschassten Blohm das Jahresgehalt eigenmächtig von 200 000 auf 300 000 Euro erhöht haben.
Enttäuscht äußerte sich die Junge Union im Oldenburger Land über die Eger-Kandidatur. Eger sei angesichts seiner mehr als 40 Ämter nicht der geeignete Mann für die Aufgabe. Rückhalt bekam Eger aus der SPD-Kreistagsfraktion. Wenn er einige andere Ämter abgebe, sei er eine hervorragende Wahl.
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Akten im September nach Osnabrück
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück rechnet damit, dass die Polizei die Ermittlungsakten in der OOWV-Affäre im September übersendet. „Die Vernehmungen von Mitarbeitern des OOWV sind praktisch abgeschlossen“, sagte Dr. Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück. Die Vernehmungen der Mitarbeiter fanden regelmäßig mit einem vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband gestelltenmehr
SPD Friesland will Rebellen loswerden
„Ich bin völlig geplättet“, entfährt es Bernd Köhler. Der Büppeler SPD-Ortsvereinsvorsitzende zählt zu den sechs Vareler Ratsmitgliedern, die jetzt aus der SPD ausgeschlossen werden sollen. Das hat die Schiedskommission der SPD Friesland nach einem Gespräch am Montag in Sande entschieden.
Rechtsmittel angekündigt
Die sechs SPD-Mitglieder Claudia Rohlfs, Rudi Böcker,mehr
OOWV-Affäre: Anklage gegen Funke und Blohm geplant
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Wie soll ein Neustart funtionieren, wenn dieser Kandidat schon 40 ! Ämter hat ( vielleicht alle auch noch mit der bewährten Aufwandsentschädigung ?!).
Der OOWV wäre wirklich sehr naiv, diesen Schritt für einen Neuanfang zu gehen. Sind denn alle Mitglieder des OOWV so ängstlich, dass nur einer kandidiert, oder waren die Weichen schon vorher gestellt und die heutige Wahl ist nur noch show wie im Sozialismus?