Jade-Port: Russen steigen ein – Neue Geschäftsführung
HAFEN Betreiber Eurogate bietet 18,2 Prozent der Anteile an – Bremen will Doppelspitze abschaffen
WILHELMSHAVEN/BREMEN - Die russische National Container Company (NCC) wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit am Betrieb des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven beteiligen. Der Betreiber des Tiefwasserhafens, die Bremer Eurogate, bot dem Moskauer Terminalbetreiber 18,2 Prozent der Anteile an, wie Eurogate am Freitag mitteilte. Die Russen müssen die Option bis 30. Juni 2008 ziehen.
Im Gegenzug erhält Eurogate einen 20-Prozent-Anteil am russischen Tiefwasserhafen Ust.-Luga bei St. Petersburg. „Mit der strategischen Partnerschaft wollen wir die Verbindung zwischen Deutschland und Russland stärken“, sagte Eurogate-Chef Thomas Eckelmann auf Anfrage der NWZ.
Derweil will Bremen eine neue Geschäftsführung für die Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft. Künftig solle es nur noch einen statt zwei Geschäftsführer geben. Dieser soll von Niedersachsen und Bremen bestimmt werden, so das Wirtschaftsministerium. Dieser Vorschlag sei Niedersachsen unterbreitet worden.
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