14-jährige Radfahrerin von Laster überfahren

VERKEHR – Lebensgefährlich verletzt


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Bergungsarbeiten: Ein Feuerwehrmann nähert sich dem Fahrrad, das unter dem Laster eingeklemmt wurde. BILD: VON REEKEN  Bild vergrößern

DAS UNGLÜCK EREIGNETE SICH VOR DER AUTOBAHNAUFFAHRT. ALS FOLGE DES UNFALLS KAM ES ZU EINEM LANGEN RÜCKSTAU.

VON RAINER DEHMER

Oldenburg - Schon wieder ein schlimmer Verkehrsunfall in Oldenburg auf der Hundsmühler Straße vor der Autobahnauffahrt: Am Montag gegen 17.10 Uhr wurde dort eine 14-Jährige von einem Laster mit Anhänger überfahren und etwa 50 Meter mitgeschleift. Das Mädchen zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Laut Polizei wollte der aus Richtung Küstenkanal kommende Laster-Fahrer (50) an der Ampel von der Hundsmühler Straße aus nach rechts auf die A 28 Richtung Bremen fahren. Beim Abbiegen übersah er die von rechts kommende Radfahrerin. Sowohl das Mädchen als auch der Laster-Fahrer sollen bei Grünlicht gefahren sein.

  • Mehr dazu auf NWZonline:
    Bilder von dem Unfall

    Der aus dem Bereich Achim kommende LKW-Fahrer erlitt einen Schock. Den mit Schrott beladenen Laster stellte die Polizei für weitere Untersuchungen sicher.

    Als Folge des Unfalls kam es zu einem kilometerlangen Rückstau, der bis zur Stadtgrenze reichte. Behinderungen gab es auch auf dem Westfalendamm. Die Autobahnauffahrt blieb etwa eine Stunde lang gesperrt.

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    In den vergangenen vier Monaten hatte es an der Stelle bereits zwei schwere Unfälle gegeben. Im Juni stieß eine 66-jährige Radfahrerin mit einem Sattelzug zusammen. Die Frau wurde leicht verletzt. Schlimmer traf es im August Hero-Jan Stroman. Der 63-Jährige, der ebenfalls von einem Laster übersehen worden war, kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Stroman: „Das ist eine ganz gefährliche Ecke. Da muss etwas getan werden. Vielleicht könnte ein Blinklicht die Laster-Fahrer aufmerksamer machen.“


  • FUNKTIONEN
    27.10.2009
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    Leserkommentare (8)
    Trav
    - 28.10.2009 22:25 Uhr
    Zitat Tagesguck:ICH bin froh, dass ich mich und meine Kinder nicht dieser Gefahr aussetzen muss- Dank der Radwege!!


    Aber dieses und die anderen Opfer fuhren hier doch auf einem Radweg.
    sherlok
    - 27.10.2009 22:44 Uhr
    Zitat Tagesguck:Na dann lasst euch man schön überfahren oder verkloppen...ICH bin froh, dass ich mich und meine Kinder nicht dieser Gefahr aussetzen muss- Dank der Radwege!!

    Tja, so ist das halt mit Glaubensdogmen. Rationale Argumente sind da verschwendet.
    Hast du dir eigentlich mal ganz rational überlegt welche Unfallrisiken durch Radwege vermieden werden und wie wahrscheinlich diese Unfallrisiken sind? Hast du dir dann im Gegenzug ganz vorurteilsfrei und glaubenslos überlegt welche zusätzlichen Gefahrenpunkte ein Radweg schafft? Ich kann es mir nicht vorstellen. Ohne dir jetzt zu Nahe zu treten wollen, halte ich dich für einen Vertreter der sog. 'auch Radfahrer', die Radfahren eher als Freizeitaktivität und nicht als normalen Straßenverkehr betrachten.
    Zitat Tagesguck:
    Schon mal im Dunkeln einen LKW gefahren??

    Und selbst? Ein normaler Mercedes Transporter reicht doch eigentlich völlig aus um zu erkennen, das Radwege absoluter Schwachsinn sind. Oder kannst du beim rechtsabbiegen vernünftig erkennen ob da jemand auf dem Radweg angefahren kommt oder steht? Ohne einen Beifahrer hast du da keine Chance.
    Gerade für LKW Fahrer ist die erzwungene Situation mehr als prekär.
    Zitat Tagesguck:
    Möchte keinen neben oder hinter mir haben!!

    Du möchtest keinen LKW neben dir haben, singst aber trotzdem das hohe Lied der Radwege? Der Unfall (und die anderen beiden auch) sind ja gerade eben deswegen passiert, weil die Radfahrer gezwungen wurden sich neben LKWs aufzuhalten. Und um das ganze noch zu verschlimmeren auch noch neben rechts abbiegenden LKWs.

    Auf der Fahrbahn erklärt man jeden für verrückt der sich als geradeausfahrer rechts neben Rechtsabbiegern einordnet; kommt aber ein Radweg ins Spiel ist dieses Verhalten auf einmal garant für eine erhöhte Sicherheit.
    Eine der beiden Aussagen ist also falsch (einfachste Logik). Entweder erhöht es die Sicherheit von geradeausfahren wenn man sich rechts von Rechtsabbiegern einordnet oder nicht. Beides gleichzeitig kann nicht gelten.
    Tagesguck
    - 27.10.2009 20:40 Uhr
    Na dann lasst euch man schön überfahren oder verkloppen...ICH bin froh, dass ich mich und meine Kinder nicht dieser Gefahr aussetzen muss- Dank der Radwege!!
    P.S.
    Schon mal im Dunkeln einen LKW gefahren?? Möchte keinen neben oder hinter mir haben!!
    udoline
    - 27.10.2009 16:31 Uhr
    Da unsere Verkehrsbehörde nicht nur in diesem Fall entgegen StVO, Verwaltungsvorschriften, Urteilen und Erkenntnissen gehandelt hat und weiter handelt und damit entsprechende Unfälle mittelbar herbeiführt, bleibt nur, allen Betroffenen zu raten, Strafantrag gegen die Verantwortlichen zu stellen.
    Das gilt trotz der Meldung, "Aufgrund der Unfallhäufung auf der Hundsmühler Straße ändert die Stadtverwaltung im Laufe der nächsten Woche die dortige Ampelschaltung.", denn solche Folgen gibt es nicht erst seit einigen Monaten. Vielmehr handelt es sich auch hierbei um Symptombastelei (Ich wette: Hauptsächlich in Richtung Grünflash für Radwegbenutzer).

    Zitat Ralle_1:Ich finde diese Senstationhascherei sehr geschmacklos!
    Ich finde es sehr geschmacklos, allein zur Beschleunigung des MIV Radfahrer in Ghettos abzuschieben und sie dabei das 3 bis 12fache Unfallrisiko ausbaden zu lassen.

    Zitat Tagesguck:Ich glaube es hackt- Radfahrer auf die Fahrbahn
    Weitere Folge von Radwegen: Erziehungsmaßnahmen und Selbstjustiz seitens der Autofahrer, wie zum Beispiel am Sonntag Staulinie.
    Ralle_1
    - 27.10.2009 11:22 Uhr
    Warum stellt man diese Fotos ins Netz?

    Denkt hier keiner an die Betroffenen?

    Wie fühlen sich wohl die Eltern, wenn sie diese Bilder sehen?

    Ich finde diese Senstationhascherei sehr geschmacklos!!!
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