1700 Studenten und Schüler protestieren in Oldenburg
Mit dem Slogan "Bildung für Alle" auf ihren Gesichtern ziehen die
beiden Studentinnen Vera (l) und Tina am Donnerstag durch
die Innenstadt von Oldenburg. BILD: DPA 
oldenburg - Etwa 1700 Schüler und Studenten haben am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr in Oldenburg gegen die Missstände in der Bildungspolitik demonstriert. Die Teilnehmer zogen zunächst zum Hauptbahnhof und zum Pferdemarkt. Dort kam der Verkehr vorübergehend zum Erliegen. Anschließend setzten die Studenten ihren Protestzug durch Oldenburg fort. Sie forderten
bessere Bildung, sicheres Bafög und die Rücknahme des "Bologna"-Beschlusses mit der Einführung der Bachelor
und Master-Studiengänge.
Unterdessen wurde die für diesen Sonnabend geplante Zweitauflage des Oldenburger „Eltern-Campus“ kurzfristig abgesagt. Der Grund: Die derzeit gegen unzumutbare Studienbedingungen protestierenden Studenten halten den großen Hörsaal der Universität auch am Wochenende besetzt – just den Ort, an dem der „Eltern-Campus“ eröffnet werden sollte. Der „Eltern-Campus“ soll nun am 17. April stattfinden, teilte Uni-Sprecherin Corinna Dahm-Brey mit.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in Ihrer NWZ.
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