Spende aus dem Einkaufswagen
ENGAGEMENT Rotaract-Mitglieder unterstützen die Westersteder Tafel „Mahltied“
VON THOMAS NEUNABER
WESTERSTEDE - „Menschen zu helfen, denen es nicht gut geht“, umschreibt Anska Brötje vom Rotaract Oldenburg das Ziel einer Aktion des gemeinnützigen Clubs, in dem sich junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren engagieren.
Im Famila-Einkaufszentrum in Westerstede führte der Club jetzt die Aktion „Kauf eins mehr“ zugunsten der Westersteder Tafel „Mahltied“ e.V. durch. Dabei wurden die Kunden des Famila-Marktes gebeten, ein Lebensmittel mehr als geplant zu kaufen und den Rotoract-Mitgliedern zu übergeben.
Von morgens neun Uhr bis abends um 18 Uhr sammelten die fleißigen Rotaract-Helfer Lebensmittelspenden von den Kunden, die sie gleich an die Westersteder Tafel mit ihren Ausgabestellen in Westerstede und Bad Zwischenahn weiterreichten. Neben haltbaren Lebensmitteln, wie Konserven und Nudeln, spendeten die hilfsbereiten Kunden an diesem Tag auch diverse Milch- und Körperpflegeprodukte, wie Anska Brötje von Rotaract berichtet. Gefreut haben sich die Helfer darüber, dass sich so viele Kunden an der Aktion beteiligten.
Neben den Rotaract-Mitgliedern Anska Brötje, Annette Kollmeier und Sarah Kelemen beteiligte sich auch Tomke Wolkenhauer an der Aktion. Ihr Vater ist im Vorstand des Westersteder Rotary-Clubs, der Dachorganisation von Rotaract.
Am Ende des Tages kamen insgesamt 30 Kisten mit Lebensmittelspenden zusammen, die nun an bedürftige Menschen von der Westersteder Tafel verteilt werden. Elke und Martin Wehmeyer von der Westersteder Tafel holten die Waren mit einem Lieferwagen vor dem Einkaufszentrum ab.
„Eine tolle Aktion, Hut ab vor dem Engagement und dem Mut der jungen Leute, die fast jeden Kunden an diesem Tag vor Famila um eine Spende gebeten haben“, lobte Janna Gera, Vorsitzende der Westersteder Tafel, den Einsatz der jungen Leute. Mit der Aktion bekomme die Tafel auch einmal haltbare Lebensmittel, die sie über einen längeren Zeitraum disponieren könne, so die Vorsitzende. Der Dank von Rotaract geht vor allem an die Leitung des Famila-Marktes, der diese Hilfsaktion erst ermöglicht hatte.
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