Kattenspöök auf Schepser Bühne

PLATTDEUTSCH Arntefier beginnt mit einer Theaterpremiere – Vierakter einstudiert


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Seltsame Dinge werden sich am kommenden Freitag in Scheps ereignen: Um „Kattenspöök“ dreht sich alles beim Schepser Theaterensemble. BILD: ERHARD DROBINSKI Bild vergrößern

DAS ENSEMBLE DES HEIMATVEREINS VERSPRICHT UNTERHALTSAME STUNDEN. WEITERE VORSTELLUNGEN SIND FÜR DEN NOVEMBER GEPLANT.

VON ERHARD DROBINSKI

Scheps - Seit Jahren ist es Brauch, dass die „Grode ammersche Arntefier“ in Westerscheps mit einem plattdeutschen Theaterstück der Theatergruppe des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“ eröffnet wird. Auch diesen Freitag, 11. September, heißt es im Festzelt auf dem Festplatz an der Moorstraße ab 19 Uhr „Vorhang auf und hinein ins Vergnügen“.

Die Laiendarsteller der plattdeutschen Theatergruppe haben unter der Regie von Jan-Dirk Meirose in diesem Jahr den Vierakter „Kattenspöök“ von Bernard Fathmann einstudiert und feiern damit am Freitag Premiere. Bei dieser Komödie hätten die Besucher, so Meirose, „wirklich etwas zu lachen."

Im Mittelpunkt der Handlung steht Hein Bolle (gespielt von Hermann Bölts). Er findet eines Tages einen Zettel mit einem Text, den er für sich laut liest. Plötzlich taucht ein Geist (Alfred Kruse) auf, der zu allerlei Schabernack aufgelegt ist. Hein und der Geist erstellen zusammen allerlei Rezepte erstellt, um kleine und größere Wehwehchen zu behandeln.

Heins Frau Ella (Karin Hobbensiefken) drängt darauf, dass Beamter Hein Heilpraktiker werden soll, wozu er allerdings selbst keine Lust hat. Tochter Eva (Gunda Deeken) und ihre Tante (Bärbel Bölts) möchten die Heilmittel groß vertreiben, um damit Geld zu verdienen. Klaus, Arzt und Evas Freund (Thomas Hollje), hat dazu seine eigene Meinung. So versucht jeder, die Situation zu seinem Vorteil zu nutzen, alle haben aber die Rechnung ohne den Geist gemacht.

Ein nicht minder wichtiger Mitarbeiterstab hinter der Bühne sorgt dafür, dass die Aufführungen reibungslos verlaufen. Als Souffleusen sind Kerstin Gerdes und Hilde Oellien im Einsatz, wobei Letztere seit 60 Jahren dabei ist. Für die Maske sind die Mitarbeiter des Friseursalons Bittner zuständig. Das Bühnenbild entstand unter kräftiger Mithilfe von Eckehard Grabowski.

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Nach der Premiere kommenden Freitag muss der weitere „Kattenspöök“ eine Weile warten. Erst im November werden weitere Vorstellungen in Westerscheps und in Edewecht folgen.


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07.09.2009
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