Grausiger Fund im Moor: Hund ertränkt
TIERE Husbäkerin Anke Boldt und ihre Dalmatinerhündin finden Kadaver
VON DORIS GROVE-MITTWEDE
HusBäke - „Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie ein Mensch seinen Hund töten kann, und das auf so grausame Weise“, sagt Anke Boldt. Die Husbäkerin hat eine grausige Entdeckung gemacht: Im Husbäker Moor am Hansaweg fand sie mit ihrer siebzehnjährigen Tochter Amei den Kadaver eines toten Langhaardackels. Das Tier wurde vermutlich ertränkt.
„Wir führten am Nachmittag so wie jeden Tag unsere Hunde aus. Plötzlich hatte unsere Dalmatinerhündin Shani am Ufer des Grabens etwas entdeckt und wurde total unruhig“, berichtet Anke Boldt. Zunächst habe sie geglaubt, die Hündin schnüffele an einem Stock, der sich im Uferbereich verfangen habe. Doch als Mutter und Tochter näher kamen, hätten sie gesehen, dass es sich um einen Kadaver handele. Anfangs hat Anke Boldt gemeint, es könne Wild sein. Aber als ihre Tochter und sie dann mit Hilfe von Stöcken den Kadaver genauer „untersuchten“, sahen sie zu ihrem Entsetzen, dass es sich um einen Langhaardackel handelte.
„Das braunschwarze Tier war mindestens schon eine Woche tot“, sagt Bernd Rathje, Sachbearbeiter Umwelt bei der Polizei Westerstede. Ein zweieinhalb Kilo schweres Edelstahlstück war dem zwei- bis dreijährigen Rüden um den Hals gebunden worden. Ob das Tier lebendig oder tot in den Graben geworfen wurde, stehe noch nicht genau fest. Der Kadaver werde noch im Veterinärinstitut Oldenburg untersucht.
Die Polizei fragt nun, wer weiß, wo seit kurzem ein Langhaardackel vermisst wird. Außerdem erhofft sie sich Hinweise auf das Edelstahlstück ( 04488/8330).
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