Zuwanderer aktiver integrieren
GESELLSCHAFT Gemeinde Emstek und Caritas-Sozialwerk ziehen an einem Strang
Emstek - Das Integrationsprojekt Emstek, eine Kooperation zwischen der Gemeinde Emstek und dem Caritas-Sozialwerk Cloppenburg (die NWZ berichtete), bietet Zuwanderern und Einheimischen die Möglichkeit, sich in der Freizeit sinnvoll ehrenamtlich zu engagieren. Ein Ziel des Vorhabens ist es, den Integrationsprozess von Zuwanderern positiv zu gestalten.
Aktuell zeigen sich Emsteker und Migrantinnen etwa im Bereich „Sitten und Bräuche“ aktiv. Zu den Austausch-Themen gehören der Frauengebetstag, Silvester, Weihnachten und Ostern, wie sie in Deutschland und in anderen Ländern gefeiert werden. Weitere Felder sind ein Frauengesprächskreis, Unterstützung bei Behördengängen sowie Aktivitäten im sportlichen Bereich. Besonders der Sport soll in Zukunft mehr Menschen mit Migrationshintergrund in die Strukturen von Vereinen, und damit in das gesellschaftliche Leben bringen.
Schulungen, Fortbildungen und Ehrenamtlichen-Treffen sowie die Projektleiterin motivieren und begleiten die Teilnehmer. So sollen sie sich bestärkt fühlen, ihre für die Gemeinde Emstek wichtige Arbeit weiter zu führen.
Ein Fokus des Interesses liegt auf dem Bereich „Religionsgemeinschaften“. Die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kirchengemeinden zielt darauf ab, Brücken zu bauen, um Menschen jeder Religion zu akzeptieren und zu respektieren.
Einem „runden Tisch“ gehören Vertreter der politischen Parteien, der Gemeinde Emstek sowie der Schulen, Kirchen und der Polizei an. In diesem Kreis geht es um aktuelle Notwendigkeiten, und um Lösungsansätze bei konkreten Problemen. Derzeit suchen die Verantwortlichen Ehrenamtliche für die Sparten „Streetwork“ und „Berufshilfeberatung“. Weitere Informationen hat Vesta Genzel, 04473/948419.
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