Güners Fazit: „Wir fühlen uns auch als Mitbürger“
GESELLSCHAFT Islamischer Kulturverein tritt dem „Lohner Integrationspakt“ bei – Aktives Engagement
Zufrieden über das Erreichte: Imam Mehmet Gayci, Tobias Gerdesmeyer, Ali Güner und Hans Georg Niesel (von links) freuen sich über die Unterzeichnung des „Lohner Integrationspaktes“. BILD: STADT LOHNE

Lohne - Über die Tatsache, dass nun auch der Islamische Kulturverein Lohne/Vechta den „Lohner Integrationspakt“ (LIP) unterstützt, freuen sich Bürgermeister Hans Georg Niesel (CDU) und sein Vertreter Tobias Gerdesmeyer (CDU) ganz besonders. Stellvertretend für den Verein hat ihn dessen Vorsitzender Ali Güner kürzlich unterzeichnet. „Wir fühlen uns auch als Lohner Mitbürger“ begründete Güner diesen Schritt.
Verbindliche Erklärung
Mittlerweile haben bereits Vertreter von 43 Lohner Vereinen, Organisationen und Einrichtungen den „LIP“ (die NWZ berichtete) unterzeichnet. Der Vertrag stellt eine verbindliche Erklärung aller gesellschaftlichen Gruppen Lohnes zur umfassenden Integrationsarbeit dar.
Vereine sollen mitwirken
Niesel, der anlässlich der Unterzeichnung mit Gerdesmeyer die Moschee am Mühlenkamp vor dem traditionellen Freitagsgebet besuchte, hofft, dass die Lohner Vereine sich stärker für diejenigen öffnen, die nicht in der Stadt geboren sind und eine andere als die deutsche Nationalität besitzen: „Der Pakt soll Scheuklappen abbauen und die Integration für beide Seiten verbindlich machen.“ Auch Zuwanderer sind einverstanden, ihre Eingliederung möglichst schon als Kinder anzustreben.
Dem Islamischen Kulturverein gratulierte der Rathauschef zum 20-jährigen Bestehen. Zu diesem Jubiläum überreichte er die Vase der Stadt Lohne.
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Samba, Blues und das Lohner Bürgerbilderbuch
Das Programm zum 23. Lohner Stadtfest am 11. und 12. September steht. Eröffnen wird die Familienveranstaltung am Sonnabend, 11. September, um 14 Uhr, die Gruppe „Sambalaon“. Mit von der Partie sind die jungen Tänzer des „Dancehall-Preises“, die bei den Kulturtagen im Mai aufgetreten sind. Anschließend ist die untere Marktstraße in Kinderhand. Der Jugendtreff, der Schützenvereinmehr



