Reflexion des Weltgeschehens

AUSSTELLUNG Beavan zeigt Installation „The Last Drops of fresh Rainwater“


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Gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Bartels (rechts) stellte der Künstler David Beavan sein Kommunikations- und Medienbild vor. BILD: CHRISTOPH FLOREN Bild vergrößern

DAS PROJEKT IST SPERRIG, NICHT GEMÜTLICH, SONDERN EHER UNVERRÜCKBAR. IN KLASSISCHER MALEREI ZEIGT ES INDIVIDUELLE ZEITZEUGNISSE.

VON CHRISTOPH FLOREN

Vechta - Die Auseinandersetzung mit der Gegenwart als visuelles Erlebnis: Dieses Streben beschreibt das Kommunikations- und Medienbild „The Last Drops of fresh Rainwater – Malertagebuch 2007 – 2009“, das der gebürtige Engländer und seit vielen Jahren in Steinfeld lebende Maler David Beavan vom 14. bis 25. September im Vechtaer Rathaus-Foyer zeigt. Bei der Vernissage am Sonntag, 13. September, ab 19 Uhr, stellt die Kunsthistorikerin und Galeristin Christiane Hoffmann (Rheda-Wiedenbrück) Beavan und sein Werk vor.

Kunst im Rathaus

Für Bürgermeister Uwe Bartels (Pro Vechta) spiegelt das einem Monumentalgemälde gleichende Projekt die Bemühungen der Stadt wieder, „bildende Kunst, auch und gerade aus dem hiesigen Raum, im Rathaus darzustellen“. Das zeigt sich beispielsweise darin, etwas Außergewöhnliches, wie Beavans aktuelle Installation in den öffentlichen Raum zu holen, betont Bartels.

Im Zentrum der „Chronik unserer nahen Vergangenheit, steht ein zwölf Meter langer, etwa sieben Meter breiter und 3,20 Meter hoher, in einem mit zwei Kubikmetern Glassplittern bestückten Bett ruhender „Keil im Fleisch“ aus 72 Europaletten, wie es Beavan formuliert. An den Seiten hängen in Doppelreihe etwa 60 ausschließlich in Öl gemalte Bilder. In ihnen hat Beavan individuelle Eindrücke festgehalten: Internationale Nachrichten, Katastrophen, aber auch, als Kontrapunkt zur Reflexion des Weltgeschehens, die Schönheit der Natur.

„The Last Drops of fresh Rainwater“ zeigen, dass Politik, Unterdrückung, Veränderung, Klimaerwärmung, Tod und Schönheit nicht weit weg sind.

Betrachtung in Ruhe

Als Wechselspiel von Aktion und Ruhe laden sie, ebenso wie die eigens für dieses Vorhaben von Jim Munro (London) komponierte „Begleitmusik“, zur Auseinandersetzung ein. Ganz besonders dazu willkommen sind, so betont Beavan, auch Schulklassen. Sie können über Jessica Schmidt, Kulturamt der Stadt Vechta 04441/886133, Termine für den 16., 22. oder 14. September vereinbaren. Dann steht Hoffmann für Erläuterungen zur Verfügung.

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Mehr Infos unter www.vechta.de

www.davidbeavan.com


FUNKTIONEN
05.09.2009
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