Gesundheitsoffensive bei Xstrata
FITNESSTEST Drei Aktionstage auf dem Betriebsgelände – 90 Teilnehmer
BKK-Vorstand Wilfried Furche (links) erläuterte dem Xstrata-Prokuristen Carl van Dyken die Funktionsweise des Körperfett-Messgerätes. BILD: NORBERT HARTFIL 
VON NORBERT HARTFIL
Friedrich-August-Hütte - Die Xstrata GmbH hat eine Gesundheitsoffensive für ihre Mitarbeiter gestartet. Zum Auftakt konnten die Beschäftigten der Zinkhütte an drei Aktionstagen ihre Rücken- und Bauchmuskulatur sowie ihre Fitness überpüfen lassen. Dafür hatte die BKK Melitta Plus, bei der rund 90 Prozent der Xstrata-Mitarbeiter krankenversichert sind, eine mobile Gesundheitsstation auf dem Betriebsgelände aufgebaut.
Xstrata-Prokurist Carl van Dyken freute sich über die große Resonanz. Gut 90 der 330 Mitarbeiter machten bei dem freiwilligen Gesundheitstest mit. Mehr Teilnehmer hätte die BKK-Mannschaft bei der dreitägigen Aktion, die an diesem Freitag ausklingt, auch gar nicht aufnehmen können. „Zunächst sollte die Aktion nur über zwei Tage laufen, aber wegen der starken Nachfrage haben wir verlängert“, berichtete Wilfried Furche, Vorstand der BKK Melitta Plus.
Die Xstrata-Geschäftsführung will mit weiteren Angeboten das Gesundheitsbewusstsein der Belegschaft fördern. Unter anderem ist vorgesehen, die Führungskräfte im Umgang mit Suchtproblemen zu schulen und Suchtpräventionstage für die Auszubildenden auszurichten.
„Wir haben ein großes Interesse daran, dass unsere Mitarbeiter gesund ist“, sagte Carl van Dyken. Er ging an den Aktionstagen mit gutem Beispiel voran und absolvierte auch selbst den aus drei Teilen bestehenden Gesundheitscheck.
Bei der Rücken-Station ermittelten Physiotherapeuten die Kraftfähigkeit der Bauch- und der Rückenmuskeln. Nach einer Analyse der Messergebnisse per Computer bekamen die Teilnehmer eine entsprechende Trainingsempfehlung. Dabei wurde ihnen verdeutlicht, wie wichtig eine stabile Wirbelsäule für das gesamte Wohlbefinden ist
Zum Programm gehörten auch eine Ermittlung des Körperfettanteils und des Body-Mass-Indexes. Zudem stand ein Fahrrad-Ergometer bereit, auf dem die Xstrata-Mitarbeiter ihre Fitness unter Beweis stellen konnten. „Die Ausdauerwerte sind ganz gut“, lobte die Physiotheratpeutin Aniko Grape die Fitness der Xstrata-Beschäftigten.
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2500 Parktickets zur Sail verkauft
Blexen war auf das Schlimmste vorbereitet. Aber ganz so groß wie erwartet ist der Andrang auf die Parkplätze, die im Stadtnorden für Sail-Besucher eingerichtet worden waren, dann doch nicht gewesen. Laut Ordnungsamtsleiter Rudolf Müller haben die Stadtbediensteten an den drei Sail-Haupttagen insgesamt 2500 Tickets auf den Sonderparkplätzen verkauft. Das ergibt eine Einnahme von 7500 Euro.
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Familie Ruch knüpft an Vorjahreserfolg an
Wie schon im Vorjahr hat wieder die Familie Ruch das Familienboßeln des Klootschießer- und Boßelvereins Blexen gewonnen. Die Familienmannschaft mit Wilhelm, Ludger und Hans-Günter Ruch errang mit 1279 Punkten den ersten Platz.
Malte, Sören und Deike Büsing machten in Blexen mit 1244 Punkten den zweiten Platz, gefolgt von Thomas, Werner und Monika Wohlfeil mit 1052 Punkten.
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Käufer für die Leichenhalle gefunden
Bundesweit ist die Stadt Nordenham in die Schlagzeilen geraten, als sie 2005 aus Geldnot ihre Leichenhalle zum Verkauf anpries und damit abenteuerliche Spekulationen um den künftigen Verwendungszweck des Gebäudes auslöste. Jetzt hat die Stadt tatsächlich einen Käufer gefunden, aber an der Nutzung ändert sich nichts: Das Bestattungsunternehmen Abendstille will dort weiterhin Trauerfeiern ausrichten. Allerdings bekommt die Gründerzeitimmobilie an der Schillerstraße einen neuen Namen. Der sachlich-schmucklose Begriff Leichenhalle wird durch die Bezeichnung „Haus des Abschieds“ ersetzt.
Über den Kaufpreis haben Abendstille-Geschäftsführer André Vos und Stadtkämmerer Bert Freese Stillschweigen vereinbart. „Wir haben ein vernünftiges Geschäft abgeschlossen“, sagt Bert Freese, „damit sind beide Seiten zufrieden.“ Der städtische Schatzmeister ist schon deshalb zufrieden, weil sein leckgeschlagener Haushalt um 5000 bis 10 000 Euro im Jahr an Unterhaltungsaufwendungen entlastet wird.
2005 hatte die Stadt für die Immobilie eine Mindestsumme von 100 000 Euro gefordert. Aber zu diesem Preis fand sich kein Abnehmer, zumal das Gebäude unter Denkmalschutz und damit unter strengen Umbauauflagen steht. Auch Überlegungen, dort eine Kunsthalle oder einen Raum für Vorlesungen einzurichten, ließen sich nicht verwirklichen.
Die 2005 gegründete Firma Abendstille, die mittlerweile über zwei Niederlassungen in Ellwürden und Brake verfügt, hatte schon vor fünf Jahren ein erstes Interesse bekundet. Jetzt wurden die Verhandlungen mit der Stadt neu aufgenommen und mit der Gebäudeübertragung zum 1. September zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.
Geschäftsführer André Vos, der die Firma gemeinsam mit seinem Bruder Jan Schmitz betreibt, will das „Haus des Abschieds“ bei Bedarf auch anderen Bestattungsunternehmern zur Verfügung stellen. Ihre Kundenzielgruppe sind Angehörige von Verstorbenen, die keiner Kirche angehörten oder aus anderen Gründen eine kirchliche Trauerfeier ablehnten. Das „Haus des Abschieds“ ist die dritte privat betriebene Andachtshalle in Nordenham. Sie bietet Platz für etwa 80 Besucher.
Das 1905 errichtete Gebäude grenzt mit seiner Rückseite an den Museumspark. Es hatte früher zum alten Krankenhaus gehört, das 1975 nach der Eröffnung der Wesermarsch-Klinik an der Albert-Schweitzer-Straße aufgegeben und in ein Wohngebäude umgewandelt worden war. Die Grünanlage und die Leichenhalle bekam die Stadt Nordenham vom Landkreis Wesermarsch überschrieben. Viele Jahre musste die Stadt aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung eine öffentliche Leichenhalle mit Kühl- und Waschräumen betreiben. Aber diese Pflicht besteht nicht mehr, seitdem private Anbieter derartige Einrichtungen vorhalten.
André Vos will an dem Gebäude wenig verändern. Lediglich eine Renovierung der Räume ist beabsichtigt. Auf dem 2000 Quadratmeter großen Grundstück sollen Parkplätze angelegt und ein Zaun zum Museumspark gezogen werden. Der Zaun soll verhindern, dass Radfahrer, Spaziergänger und freilaufende Hunde die Trauernden stören.
André Vos möchte eine Dokumentation über die Geschichte des Gründerzeitgebäudes zusammenstellen und sucht dafür Bildmaterial aus alten Zeiten.
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Haussanierer sollen stark profitieren
Für den Energieberater Johannes Gadeberg kommt es darauf an, wie pfiffig gebaut, umgebaut oder renoviert wird. „Mich schüttelt es jedesmal, wenn ich Häuser sehe, bei denen das Energiesparpotenzial nicht genutzt wird. Denn im Vergleich zu den Möglichkeiten sind die Investitionskosten wirklich gering.“
Im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat der unabhängige Energieberatermehr
Schwerer Weg zur großen Liebe
Aus ihrem Buch „Ich, Elias“ liest an diesem Freitag, 3. September, ab 15 Uhr in der Stadtbücherei Nordenham auch für den Julius-Club die Jugendbuch-Autorin mit dem Künstlernamen Luca Bloom. Der Eintritt für Schüler ist frei.
In dem 2009 veröffentlichten Buch von Luca Bloom geht es um einen 15 Jahre alten Jungen, der endlich das „erste Mal“ erleben will. Doch der Wegmehr



