Landesbürgschaft für neues Stadion
ARENA Innenminister Schünemann stellt Unterstützung in Aussicht
Oldenburg - Gute Nachricht für Oldenburgs Fußball-Fans: Auch Innenminister Uwe Schünemann (CDU) unterstützt die Pläne für ein neues Stadion. „Wenn es ein schlüssiges Finanzierungskonzept gibt, ist auch eine Landesbürgschaft denkbar“, so der Minister am Dienstag auf einer Diskussionsveranstaltung des Oldenburger CDU-Kreisverbandes.
Nicht nur das Land befürwortet die Stadionpläne. Auch der Niedersächsische Fußballverband hat bereits im Vorfeld die Stadionlage in Oldenburg analysiert. „Wir freuen uns über die sportliche Entwicklung des VfB“, sagt DFB-Vize-Präsident Karl Rothmund. Und für die neue Regionalliga sei das Marschwegstadion ausreichend. „Ab der dritten Liga muss aber erheblich investiert werden“, so Rothmund. Allein für eine Flutlichtanlage wären 2,5 Millionen Euro fällig, weitere Investitionen wären nötig in den Bereichen Sicherheit und Überwachung sowie im Medienbereich. „Hinzu kommt, dass die Lärmschutzauflagen am Marschweg erheblich sind“, sagt Rothmund.
Oberbürgermeister Gerd Schwandner betonte auf der von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann moderierten Veranstaltung: „Die Stadt tut alles dafür, damit das neue Stadion kommt“. Neben dem Grundstück kann sich Schwandner auch städtische Bürgschaften für das 15 000 Besucher fassende Stadion vorstellen. Und wenn das Finanzkonzept stimmt, würde Schünemann einen solchen Plan unterstützen.
Wie allerdings die 25-Millionen-Arena finanziert werden soll, ist weiter unklar. In den nächsten Monaten sollen Pläne aufgestellt werden. Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer, der als Berater an dem Projekt beteiligt ist, wollte sich nicht zu Details äußern. „Gesagt wird was, wenn es so weit ist“.
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