Bürger fordern Beteiligung an Stadion-Planungen

VFB-ARENA Donnerschweer wollen nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden – Verkehrsbelastung


LR

Donnerschwee - Die Donnerschweer Bürger wollen an den Planungen für die VfB-Arena rechtzeitig beteiligt werden. Das fordert der Bürgerverein Donnerschwee in einem Schreiben an Oberbürgermeister Gerd Schwandner.

„Wir sind der Auffassung, dass auch die Bürger, die im Einzugsbereich des geplanten Stadions wohnen und arbeiten, rechtzeitig am Planungsprozess beteiligt werden und nicht vor vollendete Fakten gestellt werden“, führt Bürgervereinsvorsitzender Eckhard Krüdecke aus. Er schlägt vor, die Anwohner in einer Bürgerversammlung zu informieren.

Krüdecke hebt weiter hervor: „Es ist für uns wichtig, wie die spätere Einbindung des Stadions – die Schaffung von Parkplätzen und verkehrliche Maßnahmen – erfolgt.“ Denn: Der Bürgerverein sieht in Zukunft erhebliche Verkehrsbelastung bei Veranstaltungen der Weser-Ems-Halle, der Ewe-Arena und des neuen Stadions sowie Flohmarkt, P&R, Kramermarkt und Ostermarkt auf Donnerschwee zukommen.

Krüdecke fragt daher: „Ist für die weitere Stadtentwicklung und für die hier wohnenden Bürger ein Stadion in dieser Größenordnung überhaupt tragbar?“ Die Antwort liefert er gleich hinterher: „Trotz großer Euphorie sind die Folgen für die Ansiedlung eines Stadions mit 15 000 Besuchern nach unserer Auffassung nicht ausreichend untersucht worden.“

Parallel zur Investorensuche und bevor ein städtisches Grundstück an der Maastrichter Straße für einen Stadionbau in dieser Größenordnung verkauft wird, sollte eine fachliche Machbarkeitsstudie vorliegen und eine Bürgerbeteiligung stattfinden.

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In der Vergangenheit habe die Donnerschweer Bevölkerung die Einschränkungen, die vom Fußball im ehemaligen VfB-Stadion ausgingen, hingenommen. „Wir erinnern uns noch an die gesperrte Donnerschweer Straße mit Umleitungen des Verkehrs durch Wohngebiete. Und auch an gewisse Randale, die vor Fensterscheiben nicht haltmachen“, so Krüdecke.


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22.11.2007
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