Gefährliche Enge auf Fuß- und Radweg

VERKEHR Bürgerverein Ohmstede listet Mängel an Elsflether Straße auf – Stadt: Änderung unmöglich


IM VERKEHRSAUSSCHUSS WURDE ÜBER DIE SITUATION AN DER ELSFLETHER STRAßE GESPROCHEN. BESONDERS HEIKEL IST ES AUF DER BRÜCKE ÜBER DIE ALTE BRAKER BAHN.

VON SUSANNE GLOGER

Ohmstede - Eng ist es auf dem einseitigen Fuß-/Radweg entlang der Elsflether Straße und stellenweise ist er in einem schlechten Zustand: Den Vorstellungen eines sicheren Schulweges entspricht er nicht, bemängelt der Bürgerverein Ohmstede. Er hat seine Kritik an den Verkehrsausschuss weitergeleitet. Die Antworten, die es in dessen jüngster Sitzung gab, bestätigen die Kritik zwar, sie sagen im Großen und Ganzen aber aus, dass alles beim Alten bleibt.

Unterschreitung zulässig

Auch in der Stadtverwaltung weiß man, dass der Fuß- und Radweg zwischen 1,40 und 1,55 Meter breit ist und dass die Regelbreite 2,50 Meter beträgt. Doch diese Unterschreitungen seien zulässig, hieß es im Ausschuss. Eine durchgängige Verbreiterung wäre wünschenswert, aber nicht möglich, weil sich relativ nahe am Weg eine Leuchtenreihe befindet, einige große Bäume unmittelbar neben dem Weg stehen oder Gräben angrenzen.

Ein besonders heikler Punkt auf der Strecke ist laut dem Bürgerverein der nur einen Meter breite Fuß-/Radweg auf der Brücke über die alte Braker Bahn. Hier ist nach Angaben der Stadtverwaltung als Verbesserung nur eine provisorische Verbreiterung auf 1,75 Meter durch den Anbau einer Stahl-Holz-Konstruktion denkbar. Das würde 35 000 Euro kosten. Die Stadtverwaltung hält das aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht für vertretbar.

Die Brücke sei ohnehin in einem ungenügenden Zustand, hieß es. Einige der über 110 Jahre alten Pfeiler wiesen erhebliche Mängel auf, die die Standsicherheit auf Dauer gefährdeten. Die Brücke werde regelmäßig überprüft. Bisher habe eine Gewichtsbeschränkung noch nicht ausgesprochen werden müssen. Die Befahrbarkeit von genehmigungspflichtigen Schwerlastwagen werde auf Antrag im Einzelfall überprüft.

Neue Asphaltschicht

Zu zwei Kritikpunkten gab es im Verkehrsausschuss positive Antworten. Der Bürgerverein hatte darauf hingewiesen, dass der Rad-/Fußweg zwischen Fliehweg und Groß Bornhorster Straße durch eine Baumwurzel so beschädigt sei, dass ein erhöhtes Unfallrisiko bestehe. Dieser Abschnitt war laut Stadt im Sanierungsprogramm vorgesehen und wurde bereits Anfang Juli mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen. Der Belag im Abschnitt bis zur Brücke sei in einem verkehrssicheren Zustand.

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Zu Irritationen führe das Straßenschild „Oldenburg 5 km“ in Höhe Elsflether Straße/Ecke Rennplatzstraße gerade bei auswärtigen Ausfahrern, so der Bürgerverein. Sie glaubten, bereits auf einer Landstraße zu fahren. Das Tempo sei entsprechend hoch. Dieses Hinweisschild werde abgebaut, so die Stadt.


FUNKTIONEN
02.09.2009
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