CDU: Polizei soll härter durchgreifen

GEWALT-DEBATTE Kreisvorsitzender unterstützt Dehoga-Forderungen


RD

Oldenburg - Nach dem Dehoga hat sich am Freitag auch die CDU für ein härteres Durchgreifen der Polizei gegen Gewalttäter ausgesprochen. „Jeder, der im volltrunkenen Zustand fortgesetzt gegenüber anderen tätlich wird, sollte eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen“, schlägt der CDU-Kreisvorsitzende Olaf Klaukien vor.

Er reagierte damit auf die Forderungen des Oldenburger Dehoga-Vorsitzenden Gustav Wehen. Um die Gewalt in der Innenstadt zu bekämpfen, hatte sich Wehen für mehr Polizeipräsenz, den Einsatz von Videokameras und ein Glasflaschen-Verbot nach dem Hamburger Beispiel auf St. Pauli ausgesprochen.

„Die meisten Forderungen sind nachvollziehbar und sollten am Runden Tisch bei Oberbürgermeister Gerd Schwandner ernsthaft geprüft werden“, so Klaukien.

Skeptisch ist der CDU-Chef allerdings beim vorgeschlagenen gänzlichen Glasflaschen-Verbot: „Das ist ein sehr starker Eingriff – sowohl in die Rechte der Händler als auch in die Rechte der Bürger.“ Als Kompromiss kann sich Klaukien ein Glasflaschen-Verbot bei größeren Veranstaltungen (z.B. Wein- und Hafenfest) vorstellen.

Der CDU-Vorsitzende möchte aber nicht nur die Polizei in die Verantwortung nehmen. „Auch die Gastronomen sehe ich ausdrücklich mit im Boot.“ Diese hätten die Verpflichtung, mit dem Alkoholausschank sorgsam und verantwortlich umzugehen.

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Überdies wünscht sich Klaukien von den Bürgern eine noch stärkere Unterstützung der Polizisten. Für ihren Einsatz gebühre den Beamten Anerkennung und Respekt.


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23.01.2010
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Leserkommentare (6)
gelato
- 28.01.2010 17:35 Uhr
Das Urheberrecht muss auch bei ihnen bleiben. Hinzuufügen möchte ich, dass die Franzosen anstreben, die Burka in F zu verbieten. Um des gerechten Ausgleichs willen dann bitte auch Miniröcke und transparente Blusen für Frauen, die Hemden für die Herren hochgeschlossen(max. 1 Knopf offen) und einen ordentlichen Haarschnitt.
sherlok
- 28.01.2010 12:43 Uhr
Zitat machaus:
Hätte noch 'nen anderen Vorschlag: Wie wäre es mit "betreutem Trinken"?

Wäre sinnvoll, vor allem wenn es zum Ziel hat den Alkoholkonsum immer weiter runterzubringen bis die Leute abstinent sind.
Diese Betreuer können dann ja auch noch auf den Schützenfesten der umliegenden Gemeinden eingesetzt werden.
Die Innenstadt soll doch schön, ruhig und sauber werden und dafür müssen schon mal Opfer gebracht werden. Nach dem Alkhohol sollte man auch ein flächendeckendes Rauchverbot aussprechen. Weiterhin darf die Innenstadt nur noch mit einem BMI zwischen 19 und 22 betreten werden (wer will denn schon hässliche Dicke sehen die sich fettige Burger reinschieben?). Als nächstes dann noch eine Kleiderordnung. Ach ja und wer krank ist (Erkältung, gebrochenes Bein o.ä.) darf auch nicht mehr in die Innenstadt, denn zum einen besteht ja Ansteckungsgefahr und zum anderen depremiert es doch wenn man kranke Menschen sieht.





Als Hinweis an Entscheidungsträger: Dies ist satirisch gemeint und beschreibt in keinster Weise einen von mir gewünschten Vorgang. Weiterhin habe ich das Urheberrecht an diesen Maßnahmen und eine unlizensierte Einführung dieser Maßnahmen zieht entsprechende rechtliche Konsequenzen nach sich.
machaus
- 27.01.2010 17:28 Uhr
Zitat sherlok:
Testweise kann man das ganze ja erst einmal auf die Innenstadt bzw. Fußgängerzone beschränken...



Super! Endlich ein konkreter Vorschlag, die Stadtrand-Lagen Oldenburgs zu beleben!
Hätte noch 'nen anderen Vorschlag: Wie wäre es mit "betreutem Trinken"?
gelato
- 25.01.2010 16:13 Uhr
Hallo Sherlok, Noch ein Verbot?
sherlok
- 25.01.2010 14:23 Uhr
Warum dieses halbherzige Vorgehen? Die tiefere Ursache ist doch der Alkohol. Oldenburg wird zur Alkoholfreien Zone erklärt. Weder der Verkauf noch der Konsum von Alkohol sind in den Grenzen der Stadt Oldenburg erlaubt.
Oldenburg darf man nur nüchtern betreten.
Testweise kann man das ganze ja erst einmal auf die Innenstadt bzw. Fußgängerzone beschränken. Das müsste ja auch Personell noch machbar sein, das Zugangskontrollen für den Innenstadtbereich stattfinden.
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