Oldenburg: Busverkehr lag Dienstag vier Stunden auf Eis
WETTER VWG und Weser-Ems-Bus stellen Betrieb ein – Seitenstraßen unbefahrbar
Oldenburg - Die heftigen Schneefälle haben am Dienstag den Busverkehr für vier Stunden lahm gelegt: Sowohl VWG als auch Weser-Ems-Bus stellten den Betrieb in der Zeit zwischen 9.30 und 13.30 Uhr ein. „Die Sicherheit ging vor“, begründete Helmut Fokkena, Regionalleiter bei Weser-Ems-Bus, die Entscheidung. Busunfälle habe es am Morgen nicht gegeben.
Zuletzt hatten die Busunternehmen ihren Betrieb im Februar 2007 vorübergehend eingestellt. Damals hatte Eisregen abends die Straßen in Rutschbahnen verwandelt.
Nach Auskunft von Carsten Atzler, Abteilungsleiter Fahrdienst bei der VWG, waren am Dienstagmorgen viele Seitenstraßen und die Amalienbrücke aufgrund der Schneeglätte nicht mehr befahrbar. „Bei den An- und Abfahrten an den Haltestellen gab es so große Probleme, dass wir den sicheren Betrieb nicht mehr gewährleisten konnten.“ Die rund 80 eingesetzten Busfahrer wurden mit ihren Fahrzeugen zum Betriebshof an der Felix-Wankel-Straße zurückbeordert. Einige Busse blieben auch beim ZOB stehen.
In den Telefonzentralen der Unternehmen meldeten sich verärgerte Kunden, um nach dem Verbleib der Busse zu fragen. „Insgesamt hatte ich aber den Eindruck, dass die Leute Verständnis hatten“, so Atzler. Der Temperaturanstieg, das vom Winterdienst gestreute Salz und der Regen sorgten letztlich dafür, dass VWG und Weser-Ems-Bus ihre Fahrer wieder losschicken konnten.
Als die Straßen noch glatt waren, fuhren die Autofahrer laut Polizei langsam und vorsichtig. Zu Unfällen kam es dennoch. Die Polizei notierte im Stadtgebiet sechs Zusammenstöße mit leichten Blechschäden. Auf der Autobahn (Ostkreuz und Dreieck-West) schleuderten zwei Autofahrer gegen die Leitplanken und verletzten sich leicht. An den Fahrzeugen entstand 13 000 Euro Schaden.
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