• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Langzeitarbeitslose sind Verlierer der vergangenen Jahre

NWZonline {{SHARING.setTitle("Langzeitarbeitslose sind Verlierer der vergangenen Jahre")}}

:
Langzeitarbeitslose sind Verlierer der vergangenen Jahre

Das Thema: Situation am Arbeitsmarkt

Im Interview: Marcel Fratzscher, Ökonom

Zur Person: Professor Marcel Fratzscher (45) ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Frage: Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember zwar gestiegen, liegt aber deutlich unter dem Wert des Vorjahresmonats. Wird sich das deutsche Jobwunder 2017 fortsetzen?

Fratzscher: Vieles deutet darauf hin, dass sich die gute Arbeitsmarktentwicklung fortsetzen wird – allerdings mit weniger Dynamik. Wir rechnen für 2017 mit rund 100 000 Beschäftigten mehr. Die Wachstumszahlen sind nach wie vor ordentlich. Allerdings wird oft vergessen, dass wir in Deutschland inzwischen einen regelrechten Arbeitskräftemangel haben. Es gibt über eine Million offene Stellen. Viele Unternehmen suchen händeringend nach Beschäftigten. Da geht es um Hoch- genauso wie um Geringqualifizierte.

Frage: Woran liegt es, dass die offenen Stellen nicht besetzt werden?

Fratzscher: Wir bräuchten einen noch stärkeren Beschäftigungsaufbau, so dass offene Stellen gefüllt werden können. Das wäre eine der Voraussetzungen dafür, dass die Unternehmen wieder stärker investieren. Es geht nicht darum, dass die Menschen in Deutschland massenhaft auf der faulen Haut liegen und angebotene Stellen nicht annehmen. Das Problem ist, dass Qualifikationen und Anforderungen der Unternehmen an Bewerber oft nicht zusammenpassen. Wir haben weit über eine Million Langzeitarbeitslose, die Unterstützung brauchen, um überhaupt erst einen Fuß in die Tür zu bekommen. Die Langzeitarbeitslosen sind die Verlierer aller Arbeitsmarktreformen der letzten 15 Jahre gewesen.

Frage: Und die vielen Flüchtlinge sind auch noch nicht fit für den Arbeitsmarkt, oder?

Fratzscher: Jedenfalls der Großteil von ihnen nicht. Viele Flüchtlinge haben nur sehr geringe Qualifikationen, sprechen unsere Sprache noch nicht gut genug. Es besteht deshalb die Gefahr, dass sie zu Langzeitarbeitslosen werden. Die Flüchtlinge sind sicherlich nicht die Lösung für unser Arbeitskräfteproblem, auch wenn sie die eine oder andere Lücke werden füllen können. Positiv für Deutschland ist die starke Zuwanderung aus dem EU-Ausland. Seit 2010 sind jedes Jahr brutto rund eine Million Menschen aus anderen Ländern Europas gekommen, um bei uns zu arbeiten. Darunter sind viele Junge und viele Gutqualifizierte, die zum Teil höhere Beschäftigungsquoten haben als Einheimische.

Oldenburg
Hausmeister-Frau sprang bei Leibesvisitationen ein

Aus Dem Oldenburger Polizei-Archiv
Hausmeister-Frau sprang bei Leibesvisitationen ein

200 Jahre Polizei in Oldenburg – Grund genug, eine Serie rund um die Freunde und Helfer in Uniform zu starten. NWZ -Redakteur Marc Geschonke erhält dafür Einblick in Akten, Forschungen und Erinnerungen – und stößt auf spannende Schätze.

Oldenburg
EWE-Aufsichtsratschef tritt vorzeitig ab

Stephan-Andreas Kaulvers
EWE-Aufsichtsratschef tritt vorzeitig ab

Eigentlich sollte Kaulvers noch bis 2018 Aufsichtsratschef bleiben. Doch nun wird er sich bereits im Mai zurückziehen. Für Aufsehen sorgte der EWE-Verband auch mit einer zweiten Ansage.

Bremen
Das erwartet die grün-weiße Wundertüte im neuen Jahr

Werder Bremen
Das erwartet die grün-weiße Wundertüte im neuen Jahr

Erst der BVB, dann die Bayern: Nach dem schwerstmöglichen Heimprogramm könnte Werder alsbald eine große Hypothek in die Rückrunde schleppen. Viele bezeichnen die beiden Partien bereits als Bonusspiele.

Westoverledingen
Radlader kippt um und begräbt Mann unter sich

Betriebsunfall Im Kreis Leer
Radlader kippt um und begräbt Mann unter sich

Der 73-jährige Radlader-Fahrer hat schwere Beinbrüche erlitten. Wie konnte es zu dem tragischen Unglück kommen?

Bremen
Investor zieht sich zurück – Insolvenz angemeldet

Lloyd Dynamowerke In Bremen
Investor zieht sich zurück – Insolvenz angemeldet

Schon länger befanden sich das Bremer Unternehmen in Schieflage. Von der Insolvenz sollen 220 Mitarbeiter betroffen sein. Der Geschäftsführer der Gewerkschaft hofft auf einen neuen Investor.

Jaderberg
Netto-Markt nach Autobrand evakuiert

Feuer In Jaderberg
Netto-Markt nach Autobrand evakuiert

Dank eines schnellen Feuerwehreinsatzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Markt verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt.

Bremen
Sechs Millionen Schaden nach Sozialbetrug

Jobcenter In Bremerhaven
Sechs Millionen Schaden nach Sozialbetrug

Über 1000 EU-Zuwanderer sollen mit fingierten Arbeitsverträgen unberechtigt Zahlungen vom Jobcenter erhalten haben. Hoffnung, das Geld zurückzubekommen, hat der Geschäftsführer nicht.

Oldenburg
Mr. Big sägt Bonny ab –  und tritt noch hinterher

Bonny & Claudia
Mr. Big sägt Bonny ab – und tritt noch hinterher

Hach! Nach den zauberhaften Tagen mit Jens ist Bonnys Welt rosarot. Doch bevor es richtig losgeht, zieht ihr „Mr. Big“ einen Schlussstrich – und trifft die Bloggerin mit seinen harten Worten bis ins Mark.

Oldenburg
Polizei fahndet nach zwei Männern

überfall In Oldenburger Innenstadt
Polizei fahndet nach zwei Männern

Die Polizei veröffentlicht ein Bild aus einer Überwachungskamera. Zwei Männer hatten bereits im Juni zwei junge Frauen mit einem Messer bedroht und die Herausgabe ihrer Handys gefordert.