Bahnanlieger kritisieren Dezernentin
Oldenburg - Die kritische Haltung von Finanzdezernentin Silke Meyn zu eigenen städtischen Planungen für eine Bahnumgehung hat nicht nur in der Politik zu einer kontroversen Debatte geführt. Die Interessengemeinschaft der Bahnanlieger (IBO) hat „mit großem Befremden aufgenommen“, dass die Dezernentin im Finanzausschuss „mit ihrem Statement die Umsetzung eines einstimmigen Ratsbeschlusses“ zu einer Machbarkeitsstudie verhindert habe.
„Wer entscheidet über die Umsetzung von Ratsbeschlüssen“, fragt die IBO und legt nach mit der Überlegung, ob Meyn die Bahn über die wahren Absichten des Rates täuschen wolle. Schließlich schlage sie vor, die Frage einer Güterverkehrstrasse erst nach Baubeginn von Lärmschutzwänden weiter zu verfolgen. Auf Lärmschutz an der Strecke OL-WHV bestehe ein Rechtsanspruch, so dass eine frühzeitige Trassenprüfung nicht schädlich sein könne.
Aktuelle Informationen zum Bahnlärm in Oldenburg finden Sie in unserem NWZ-Spezial.
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