Bis 2015 soll Bau von Lärmschutz abgeschlossen sein
Bahnverkehr Christiane Ratjen-Damerau schreibt Verkehrsminister in Sachen Jade-Weser-Port
Oldenburg - Die Lärmschutzwände entlang der Eisenbahnstrecke Oldenburg und Wilhelmshaven werden erst nach den Elektrifizierungs-Masten aufgestellt. Dies erfordere die Baulogistik, teilte Verkehrsminister Peter Ramsauer der Bundestagsabgeordneten Christiane Ratjen-Damerau (FDP) auf eine entsprechende Anfrage mit.
Der Ausbau der Strecke wurde von dem Minister weiterhin als dringliches Vorhaben bezeichnet, auch wenn der Abschluss der Vorentwurfsplanung durch die Deutsche Bahn eine Verdopplung der Kosten der dritten Baustufe auf etwa 500 Millionen Euro ergeben habe.
Christiane Ratjen-Damerau hatte in ihrer Anfrage an Ramsauer Informationen über die gesamte Hinterland-Anbindung des Jade-Weser-Ports erbeten. Dazu zählten auch Fragen zur Erneuerung der Eisenbahnklappbrücke und Verlegung des Bahnüberganges Bürgerfelde an der Alexanderstraße.
So rechnet Ramsauer zum Ende des Jahres mit Ergebnissen für die Kosten-Nutzen-Untersuchung, die die Stadt für die Erneuerung der Eisenbahn-Roll-Klappbrücke im März diesen Jahres in Auftrag gegeben habe. Erst danach könne über das weitere Vorgehen entschieden werden.
Als zeitliche Perspektive für den Bau des Lärmschutzes entlang der Bahnstrecke nach Wilhelmshaven gab er an, es solle 2012 in Delmenhorst Richtung Oldenburg begonnen und in den darauffolgenden Jahren über Ganderkesee, Hude und Oldenburg fortgesetzt werden. Bis 2015 soll alles abgeschlossen sein.
Der Zeitplan sei jedoch letztlich auch abhängig davon, wie in Sachen Bahnübergang Bürgerfelde (Alexanderstraße) entschieden werde. Sollte die von der Stadt favorisierte Anhebung der Gradiente der Eisenbahnstrecke realisiert werden, müssten nach Auskunft des Ministers Elektrifizierung und Schallschutz komplett auf den Zeitpunkt nach der Höherlegung verschoben werden.
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